Samstag, 9. Mai 2009

Nachtrag zu gestern

Gestern war ich arbeiten, oh Wunder. Nach der Mittagspause dürfen wir Lehrlinge (ich) und Praktikanten (Einstein) jeden Freitag die Werkstatt aufräumen und ausfegen. Normalerweise! Aber zum wiederholten Male hat Einstein es geschafft, sich erfolgreich nach dem Mittag zu verdrücken. Kein anderer Lehrling oder Praktikant durfte so häufig wie er nach dem Mittag woanders hin. Diesmal wurde er sogar vom Chef persönlich geschickt. Also durfte ich alles mal wieder ganz alleine machen. Eigentlich hatten wir ausgerechnet, dass er so gegen 14.00 Uhr wieder da sein müsste. Weil wir schon vorher geahnt haben, dass er nicht pünktlich zurück sein wird, haben wir mal wieder gewettet. Mit meinem Tipp von 15.00 Uhr lag ich nur sieben Minuten daneben, denn um 15.07 Uhr war er wieder da und hat dann auch gar nicht mehr geholfen. Dafür hilft mir dann immer die Frau vom Senior, die einzig normale in der Familie (?)!
Nach der Arbeit bin ich schnell nach Hause gefahren, hab mich umgezogen und war dann noch beim Chirurgen. Der hat sich erst einmal darüber gefreut, dass meine Hausärztin mit den Überweisungen Mist gebaut hat. Die Konsequenz für mich daraus war, dass ich noch einmal einen riesigen Haufen an Papierkram erledigen musste. Ohne Papier-Krieg geht in Deutschland auch gar nichts. Dann wurden meine Schulter und mein Knöchel untersucht. Und ja, es tut weh, wenn man da drauf drückt und hin und her biegt! Am Knöchel muss ich jetzt wieder meine tolle Bandage tragen und wegen der Schulter wurde ich zum nächsten Arzt überwiesen. Bald kenne ich alle Wartezimmer in Flensburg. Also nächste Woche wieder zum Arzt. Da ist die Freude groß. Aber vielleicht tut der Arm dann irgendwann nicht mehr weh.
Als ich wieder zuhause war, konnte ich nur noch auf dem Sofa herum vegetieren und war dann auch ganz schnell im Bett.

Heute fühle ich mich noch ziemlich k.o.. Aber so langsam werde ich mich mal ans Zeichnen machen. Mal sehen....

Donnerstag, 7. Mai 2009

Ein neuer Tag beim Arzt

Juhuuu, Schule überstanden!
Dieser Schultag hat mir tatsächlich einmal neue Erkentnisse gebracht. Ich hab noch einen guten Anstoss für mein Gesellenstück bekommen. Dann kann ich ja endlich die Endzeichnung am Wochenende beginnen. Also hat der Schultag heute ausnahmsweise wirklich etwas Gutes gehabt.
Heute Nachmittag war ich wegen meines Arbeitsunfalls noch einmal beim Arzt, der mich auf Grund meiner Wehwehchen an einen Chirurg überwiesen hat. Den werde ich dann wohl morgen gleich besuchen gehen, wenn ich es schaffe. Schließlich will ich ja für Afrika fit sein. Leider konnte ich heute keinen interessanten Wartezimmer-Gesprächen lauschen, weil ich die meiste Zeit alleine saß. Aber so kam ich wenigstens dazu, ein bisschen im meinem Prüfungsbuch zu lesen. Gestört wurde ich nur zwischenzeitlich von Oma und Opa, die sich sehr laut unterhielten. Opa konnte scheinbar kaum etwas hören und Oma hat ihm dann total niedlich versucht mit Gestiken zu erklären, dass sie noch Kekse zuhause habe. Zusammen alt werden muss sooo schön sein.

Nebenbei konnte ich mir auch noch ein Rezept für meine nächsten Impfungen organisieren. Also werde ich demnächst wieder gestochen. Jetzt muss ich nur noch klären, ob ich selbst dafür blechen muss oder ob meine tolle Krankenkasse mich sponsert.

Morgen zwischen 8.00 und 12.00 Uhr kann ich bei denen anrufen, hat mir die freundliche Auskunfttante gesagt. Solche Arbeitszeiten will ich auch haben. Schön, dass man auch bei Info-Hotlines auf die arbeitende Bevölkerung Rücksicht nimmt. Zwischen 8.00 und 12.00 Uhr langweile ich mich ja normalerweise zu Tode und habe nichts zu tun. Danke liebe Krankenkasse für diese tollen Info-Zeiten!

Dienstag, 5. Mai 2009

Fund

Damit Bärbel morgen nicht wieder meckern muss, dass ich so wenig von mir hören (oder eher lesen) lasse, werde ich heute noch ein interessantes Fundstück präsentieren. Ohne Worte !

Er ist da !!!

Ich habe endlich meinen Zugang zu den Afrika-Bewerbungen bekommen. Und ich hab mich schon auf drei Projekte beworben. Wenn ich bei einem der drei angenommen werde geht es nach Malawi, Ghana oder Namibia. Mein Favorit wäre Malawi, denn da könnte ich einem afrikanischen Tischler über die Schulter schauen und mithelfen. Jetzt heißt es mal wieder warten. Eine Antwort auf meine Bewerbungen soll erst in drei Wochen kommen. Aber ich bin ja geduldig.
Die letzten Tage bin ich nicht dazu gekommen viel zu schreiben, weil ich ausnahmsweise einmal fleißig war. Ich habe tatsächlich an meiner Zeichnung gesessen und auch angefangen einen Lernordner und Karteikarten zu erstellen. Gestern und heute habe ich noch einige Materialien besorgt, damit ich mich am Wochenende intensivst meiner Gesellenprüfung, die ich für das Projekt in Malawi bestehen muss, widmen kann.