Freitag, 26. März 2010

Buecherein

Die Buecherei vor dem Aufraeumen ...... und ich beim Buecher reparieren. Fotos, wie die Buecherei nach dem Aufraeumen aussieht gibt es spaeter, denn die haben wir noch gar nicht gemacht.

Warte...

Was man so tut, wenn man darauf wartet, zum Principal gehen zu koennen ...

Fortbewegung

Im Minibus von Nkotakota nach Mangotchie und auf dem Kabaza aus der Stadt nach Hause.

Fotos aus Nkotakota



Das sind die Strandhuetten in der Fish Eagle Lodge in Nkotakota, wo wir ein paar Tage vor dem Zwischenseminar verbracht haben.

Einsatzplatzaenderung ?

Heute (25. Maerz 2010) haben wir Donnerstag und ich möchte mal ein Bisschen von dieser Woche erzählen und den letzten Tagen erzählen.
Eigentlich sollte ich am letzten Sonntag mein Material für den Tischler-Club bekommen. Tja, aber wie das hier so ist, lässt es bis jetzt auf sich warten. Ich werde mal wieder von Tag zu Tag vertröstet. Aber das kenne ich ja schon und irgendwie komme ich damit schon zurecht. Meinen Tischler-Club musste ich aber leider am Montag ausfallen lassen, weil es einfach unmöglich war, etwas mit dem verbleibenden Restmaterial zu bauen. Und die Kinder nur mit Theorie zu quälen hätte auch keinen Sinn, weil sie dann wahrscheinlich ganz schnell verschwinden würden.
Und die Reparaturen an den Hostels kann ich leider auch im Moment nicht fortführen, da das Geld für neues Material frühestens am 21. April erwartet wird. Ich habe zwar Schrauben gekauft um ein paar Stühle reparieren zu können, do die waren leider so teuer, dass sie tatsächlich nur für ein paar Stühle reichen würden und ich diese Arbeit dann lieber machen werde, wenn es überhaupt nichts anderes zu tun gibt.
Aber da wir gerade Alinas Familie zu besuch haben und auch mit anderen Sachen beschäftigt sind, war/ ist mir zumindest nicht langweilig.
Außerdem versuchen Lilli, eine meiner Mitbewohnerinnen, die auch gerade Veränderung am Einsatzplatz sucht, und ich uns neue Betätigungsfelder zu suchen. Mit Alina zusammen haben wir überlegt es den Studenten zu ermöglichen, (wieder) einen Computerraum nutzen zu können.
Aber diese Idee hat bis jetzt noch keine konkreteren Formen angenommen, weil wir mit einem anderen Projekt beschäftigt sind. Lilli und ich haben uns der Bücherei in der Demonstration School angenommen. Erst musste alles mit dem Principal abgesprochen werden, was keine großen Probleme bereitet hat und danach mussten wir noch ein kleines Meeting in der Demonstration School abhalten, mit dem für die Library zuständigen Lehrer. Aber auch da sind wir nur auch große Hilfsbereitschaft und freudige Erwartung gestoßen.
Also haben wir uns mal genauer in der Bücherei umgesehen um uns einen ersten Eindruck zu verschaffen. Schnell ist uns aufgefallen, dass viele Bücher kosmetische und zum Teil auch größere Operationen benötigen. Dafür haben wir dann Tape aus der Stadt besorgt. Und heute war dann der erste „richtige“ Arbeitstag in der Bücherei. Wir haben erst einmal ausgemistet und aufgeräumt. Hier wird leider nicht immer besonders sorgsam mit Materialien, Büchern und Gebrauchsgegenständen umgegangen, dementsprechend sehen einige Bücher und das Ordnungssystem der Bücherei aus. Aber so haben wir wenigstens auch Arbeit.
Um die Ausleihe kümmern wir uns noch nicht, dass macht noch immer ein Lehrer der Schule und deshalb sind wir dann auch gegangen, als die ganzen Kinder gekommen sind. Aber wir haben dann noch zuhause weiter gearbeitet. Wir hatten uns einen großen Stapel mit Büchern mitgenommen, die wir den bereits genannten Operationen unterzogen haben. Wir saßen nach dem verdienten Mittagessen also gemütlich unter unserem neuen Sonnensegel und haben die Bücher geklebt und einigen neue Cover verpasst.

Und morgen wird dann weiter gearbeitet, bevor es in den Urlaub geht. Ich möchte mich dann hiermit für die nächste Zeit abmelden. Wir haben uns ab Montag freigenommen und werden voraussichtlich ab Samstagmorgen bis Ostersonntag nicht am TTC sein. Was ich so vor habe, werdet ihr erfahren, wenn ich es hinter mir habe *gg*.

Montag, 22. März 2010

letzte Woche

Da ich gerade in letzter Zeit ziemlich schreibfaul gewesen bin, will ich mal versuchen heute euch auf den neusesten Stand zu setzen.

Es ist einiges passiert... Ich habe es tatsaechlich geschafft, jeden Tag im Buero des Principals zu sein, naja auf jeden Fall bei der Sekretaerin. Montag und freitag habe ich den Principal leider nich antreffen koennen. Am Montag habe ich zwar eine halbe Stunde gewartet und er war auch da, aber gerade als ich an die Reihe gekommen bin, ist er durch die Hintertuer seines Zimmers verschwunden. Tja, Pech gehabt. Aber am Dienstag war ich dann erfolgreich und konnte auch das College-Auto "vorbuchen" fuer Freitag um Material in Lilongwe besorgen zu koennen. Danach war ich mit Alina und Lilli zusammen in der Demonstration School und habe mir die neunen Studenten bei ihren ersten Versuchen zu unterrichten angeguckt. Bei einigen sah es schon ganz gut aus, andere benoetigen doch noch sehr viel Zeit.

Bis Freitag war ich dann mit diesem und jenem beschaeftigt. Ich weiss gerade gar nicht genau, was ich alles so getrieben habe...

Freitag morgen sollte es dann auf grosse Fahrt gehen. Wie das hier so oft passiert, sind wir mit 1 1/2 Stunden Verspaetung losgekommen. Wir haben dann auch fast alles in Lilongwe geschafft, was wir uns vorgenommen haben und wir konnten noch Alinas Eltern vom Flughafen abholen, weil sie zufaellig auch Freitag angekommen sind. Da alles etwas laenger gedauert hat, als erwartet, sind wir erst im Dunklen wieder zuhause angekommen. Viel wurde dann nicht mehr getan. Das Fliegen und besonders die Fahrt im Pickup waren dann doch ziemlich anstrengend fuer die ganze Familie.

Am Samstag haben wir dann den Markt unsicher gemacht und uns mal wieder bei den Second-hand-Sachen und den traditionellen Stoffen ausgetobt. Und am Abend ist mers. Mwanyongo, Alinas Supervisor, kurz zu besuch gekommen. Lamge konnte sie nicht bleiben, weil ihr mann mit Malaria im Bett lag.

Am Sonntag waren wir dann 4 Stunden in der Kirche. Die Erfahrung war ziemlich interessant und hat sich von allen Kirchenbesuchen, die ich vorher in meinem Leben gemacht habe, was zugegeben nicht viele waren, sehr stark unterschieden hat. Und ich habe wieder sehr deutlich gemerkt, dass ich nicht an Gott glaube und wohl in der nahen Zukunft damit anfange werde. Abends wurden dann die Haare von Lea, Kira und Birgit geplated und jetzt sehen sie aus wie real malawian.


Ja und nun zu heute. Ich war wieder vergebens beim Principal und jetzt bin ich gerade dabei den Carpentry-Club fuer die Demo vorzubereiten.