Samstag, 14. November 2009

Gender-Workshop 13. und 14.11.09

An allen staatlichen TTCs werden zur Zeit Gender-Workshops angeboten um die Chancen von Frauen und Männern anzugleichen und auf Gender issues aufmerksam zu machen. Und da Alina und ich zur Zeit zu den members of staff vom TTC Kasungu gehören und hier gestern und heute so ein Workshop stattfindet, dürfen wir daran teilnehmen. Da wir von dem anderen Workshop vorgestern ein wenig enttäuscht waren, sind wir mit geringen Erwartungen zu dem Workshop gestern gegangen. Aber auch gestern wurden unserer Erwartungen nicht erfüllt, sie wurden übertroffen. Bis zum Mittag war das Programm äußerst interessant und informativ. Und es bestand auch nicht aus einem langen Vortrag, sondern wir konnten in kleinen Gruppen alles selbst erarbeiten. So muss ein Workshop sein. Nach dem Mittag fiel uns dann die Partizipation ein wenig schwerer, weil wir uns gerne noch ausgeruht hätten, aber es wäre schade gewesen, wenn wir etwas verpasst hätten, außerdem wäre das ziemlich aufgefallen *gg*. Es ist schon interessant, wenn Lehrer unter sich sind, wobei mir aufgefallen ist, dass es kaum Unterschiede zu einer deutschen Schulveranstaltung gibt. Sobald Lehrer unter sich sind, kann die Atmosphäre auch mal wie in einer Schulklasse voller Schüler werden. Aber wir hatten auch unseren Spaß.

Heute war dann der zweite Teil. Nachdem eine ausfuehrliche Zusammenfassung von den Ereignissen gestern gegeben worden ist, haben wir uns heute mit den Stereotypen in Aufgabenstellungen in Shulbuechen auseinander gesetzt und spaeter einen Workplan erstellt, mit dem die Gender-issues hier im TTC bekaempft werden sollen. Da wir die Mittagspause ausfiel, durften wir frueher gehen und haben so noch ganz viel vom Wochenende ueber.

Freitag, 13. November 2009

Alinas Geburtstagsparty (11.11.09) und Workshop (12.11.09)

Am 10.11. konnte die kleine Alina endlich ihr Teen-Dasein beenden. Und das neue Lebensjahr musste natürlich entsprechend gefeiert werden. Nachdem wir am Dienstag schon Pizza-Essen waren, sollte am Mittwoch die große Party starten. Schon mittags haben die Vorbereitungen begonnen. Mehrfach von Stromausfällen unterbrochen haben wir gekocht und gebacken. Wir hatten uns für eine überschaubare Menge Menschen entschieden und nur sechs Malawier, einen Japaner und einen Deutschen eingeladen, die auch alle, bis auf eine Malawierin, zugesagt haben und dann auch kamen. Während Alina und ich noch bei den Vorbereitungen waren, versammelten sich schon die ersten Gäste in unserem Spaßzimmer. Wir wären ja auch schon lange fertig gewesen, wenn nicht der Strom immer nur für ein paar Minuten da gewesen wäre. Aber dann mit etwas Verzögerung konnten wir uns ganz unseren Gästen widmen. Und wir haben festegestellt, dass Geburtstag auf der ganzen Welt ähnlich gefeiert werden. Da die Feier an einem Tag mitten in der Woche stattgefunden hat und Malawier sowieso oft früh ins Bett gehen und wir auch ziemlich geschafft waren, waren wir nicht allzu spät im Bett. Außerdem mussten wir am Donnerstag ja wieder fit sein.

Am Donnerstag durften wir an einem Workshop zum Thema “School health & nutrition” teilnehmen. Leider haben wir nur die Hälfte verstanden, weil das meiste auf Chichewa war. Aber die englischen Handouts waren auch schon sehr informativ. Wir müssen unbedingt an unseren Chichewa-Kenntnissen arbeiten. Um ein paar praktische Sätze zu lernen, hängen wir jetzt ganz viele Zettelchen in unsrem Haus auf. Und es funktioniert tatsächlich. Mein längster Satz auf Chichewa ist wohl “Ayi sindine wokwatiwa koma ndili ndi chibwenzi dzina lake Ove”. Und jetzt dürft ihr mal raten, was das bedeutet !

Am Freitag und Samstag haben wir dann noch einen Workshop zum Thema “Gender”, der hoffentlich auf Englisch sein wird. Ansonsten könnte die Zeit von 8 Uhr morgens bis 5 Uhr nachmittags für uns ziemlich lang und anstrengend werden.

Donnerstag, 12. November 2009

Alinas Geburtstag

Am 10.10. war Alinas Geburtstag. Und zur Feier des Tages sind wir in eines der wenigen Restaurants hier in Kasungu gegangen und haben Pizza gegessen. Erst sassen wir draussen, aber als durch einen Windstoss eine Neonroehre neben uns auf den Boden kenallt war und sich Regen ankuendigte, sind wie lieber nach drinnen gegangen. Bei diesem restaurant muss man gleich fragen, ob alle Zutaten da sind fuer Pizza, sonst kann es naemlich sein, dass man nach 45 Minuten Wartezeit erfaehrt, dass es gar keine Pizza gibt. Man wird auch immer gleich darauf aufmerksam gemacht, dass man eine Stunde auf sein Essen warten muss, weil alles frisch zubereitet wird. Gerade als die drei leckeren Pizzen bei uns auf dem Tisch standen kam dann auch bei schoener Blackout. Wir waren ja so froh darueber, dass wir unsere Pizza schon auf dem Teller hatten. Und jetzt hier endlich das versprochene Foto von mir in meinem malawischen Kleid.

Montag, 9. November 2009

Regenzeit

Jetzt ist es wohl bald endlich so weit. Und Alina und ich haben es bis jetzt nicht geschafft, rechtzeitig unseren Garten instand zu setzen. Aber das ist eigentlich auch nicht so schlimm. Ich hoffe, dass es jetzt bald alles hier richtig grün wird und man ganz viele frische Früchte auf dem Markt bekommt. Die Mangos an unserem Baum sind auch schon reif und wir müssten bald mal wieder welche Pflücken. Am Samstag hat es eine ganze Zeit geregnet und es hat sich auch ein Wenig abgekühlt. Mittlerweile ist es wieder trocken und es riecht so schön nach Sommerregen. Seit gestern ist kein Regen mehr gefallen. Vielleicht habe ich mich doch zu frueh gefreut. Immerhin schaffen wir es so vielleicht noch ein bisschen in unserem Garten zu werkeln.