Samstag, 11. Juli 2009

Vorbereitungsseminarvorbereitungen

Gestern wurde ich mal wieder mit Mails bombardiert. Ich habe genaue Informationen zum Vorbereitungsseminar bekommen. Und ich habe mich schon mit anderen Freiwilligen in Verbindung gesetzt, um eine Fahrgemeinschaft nach Werneuchen/ Werftpfuhl (bei Berlin) zu bilden. So wie es aussieht, liegt die Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein e.V., in der wir eine Woche residieren werden, janz weit draußen. In einer mail hat sich außerdem mein Tutor vorgestellt und wir haben einen Link zu unserer Wiki-Seite bekommen, auf der wir alles nachlesen und uns austauschen können.
Jetzt weiß ich auch, was ich so alles zum Seminar mitnehmen muss. Die Sportsachen schrecken mich ja schon ein Wenig ab, denn ich bin ja sooo faul geworden, was Sport anbelangt. Aber das größte Problem habe ich im Moment damit, ein Plakat über landeskundliche Themen zu erstellen. Mit fällt zu viel und gar nichts ein. Außerdem findet man im Internet nur wenige hilfreiche Informationen zu den Themen. Ich hab mich jetzt erst einmal für Kultur und Religion eingetragen, wobei ich wohl hauptsächlich auf die Sprache, die Kunst und Music eingehen werde. Für Religion bin ich ja nicht so zu begeistern.
Immerhin liegt mittlerweile kein ganz leeres Blatt mehr vor mir und ich habe schon ein paar passende Informationen gefunden. Aber wie ich das so alles interessant und informativ aufbauen werde, davon habe ich noch keinen blassen Schimmer. Aber ich habe ja noch fast eine Woche Zeit.

Nebenbei habe ich schon mal angefangen die ganzen Bilder und Schnipsel, die so an meinen Wänden hingen abzunehmen und zum Teil wegzuschmeißen. Die eine Wand sieht jetzt recht kahl aus, aber so lange wohne ich ja auch nicht mehr hier. Und ich finde leere weiße Wände total gemütlich.

Freitag, 10. Juli 2009

Tropentauglich

Ja, auch heute musste ich nach einer viel zu kurzen Nachte wieder früh aufstehen. Aber immerhin sollte ich so auch schnell meinen Arztbesuch beendet haben. Meine Blutwerte sind, wie nicht anders zu erwarten, perfekt. Beim Ruhe EKG kam heraus, dass ich einen niedrigen Puls habe, was auch nichts neues ist. Nach der Ganzkörperuntersuchung war klar, dass ich tropentauglich bin, oh Wunder. Ein anderes Ergebnis hätte mich auch ziemlich überrascht. Jetzt fehlen nur noch drei Impfungen und es kann losgehen.

Da ich sowieso schon mit dem Auto unterwegs war bin ich nach dem Arztbesuch in meiner ehemaligen Firma vorbei gefahren. Nachdem ich mein Gesellenstück bezahlt habe, hatte ich noch Zeit die Gesellen von der Arbeit abzulenken. Würde ich da noch arbeiten, hätte ich heute Türen abgeklebt und lackiert. Wir haben es heute tatsächlich geschafft, einen Termin für meine Abschiedsparty festzulegen. Jetzt muss ich die Party nur noch planen. Angeblich würde ich nicht aus Langeweile ja so häufig in die Firm fahren, sondern weil ich die alle da vermisse. Okay, ich gebe hiermit offiziell zu, ich würde gerne noch ein Wenig dort arbeiten. Und mir hat das Arbeiten auch fast immer Spaß gemacht, was auch an den netten Gesellen gelegen hat. Nachdem ich die Gesellen in der Werkstatt genug genervt habe, hab ich noch die Bau-Willis besucht. Die brauchte ich gar nicht von der Arbeit abzuhalten *gg*, denn gearbeitet haben die sowieso nicht *gg*. Aber das war ja auch okay, denn ich war zur Mittagspause da. Bin ich froh, dass ich das Fenstergeschleppt hinter mir habe. Jetzt gibt es dafür ja Einstein. Aber wenn der mit Fenstern hantiert, kann auch mal eine Scheibe kaputt gehen. Das ist aber halb so schlimm, weil die sowieso zu Balzersen müssen.
Nach der Mittagspause bin ich erst einmal zum Einkaufen gefahren und dann nach hause. Ich hab dann ein Wenig des verlorenen Schlafes nachgeholt. Eben habe ich Wäsche gewaschen, den Abwasch gemacht und dann gegessen. Und jetzt ist Feierabend !

Donnerstag, 9. Juli 2009

Blutleer und unvermittelbar

Heute musste ich mal wieder früh aufstehen. Da ich in letzter Zeit sowieso immer zwischen vier und sechs Uhr wach werde, war das Aufstehen kein Problem. Aber wie man einer Arbeitslosen morgens um sechs Uhr eine SMS schreiben kann, ist mir trotzdem schleierhaft. Irgendwie ist wohl bekannt, dass ich Frühaufsteher bin. Auf jeden Fall, war die SMS heute, nicht die erste frühmorgenliche Störung seitdem ich arbeitslos bin.
Aber jetzt zu dem Grund des frühen Aufstehens: Ich hatte heute morgen einen Termin beim Arzt zum Blutabnehmen, damit meine Tropentauglichkeit festgestellt werden kann. Morgen bekomme ich dann die Testergebnisse und die Untersuchung (Gesundheitsuntersuchung zur Früherkennung (einschließlich Ganzkörperstatus) und Ruhe-EKG ...) kann fortgesetzt werden. Jetzt fühle ich mich ganz blutleer, aber das Blut wird ja ganz schnell nachgebildet. Interessant ist jedes Mal beim Blutabnehmen zu sehen, ob sie tatsächlich auch Blut in meinen Ärmchen finden. Bei meinem niedrigen Blutdruck ist das nicht immer ganz einfach, aber heute hat es, nachdem die Nadel noch etwas energischer in meinen Arm gerammt wurde, super funktioniert.

Heute Mittag hatte ich noch ein Gespräch im Arbeitsamt. Um 13.00 Uhr war der Termin, um 13.10 Uhr war ich wieder zuhause. Da ich ja nicht mal mehr zwei Monate hier in Deutschland verweilen werde und vom 19. bis 26. 7. in Berlin bin, bin ich leider unvermittelbar. Also habe ich jetzt offiziell das Recht dazu, meine Arbeitslosigkeit voll und ganz zu genießen.

Zwischen den beiden Terminen habe ich noch Papierkram und Telefonate erledigt. In Deutschland geht ja leider nichts ohne riesigen Papierberg und unendlich viele Formulare. Aber meine Kündigungen sind jetzt alle bestätigt, nur braucht die Versatel n Zettelchen, auf dem bestätigt wird, dass ich wegziehe. Solln sie bekommen. Denn beim Seminar werden wir wohl unsere Verträge unterschreiben.

Für heute habe ich erst einmal genug getan. Jetzt muss ich Mittag essen.

Sonntag, 5. Juli 2009

Entschuldigung

Heute war ich wieder mit meiner Mutter auf einem Flohmarkt. Die Beute war okay, aber leider nicht ganz billig. Okay, die Preise waren schon okay, aber keine riesen-Schnäppchen. Aber auch damit muss man leben.
Danach war ich auf dem Dachboden meiner Mutter und habe mir uns ohne sie ganz viele Kartons voll Flohmarktsachen aussortiert. Wir sind grad beide in Wegwerfstimmung, materialistische Dinge haben keine große Bedeutung mehr.
Aber ich habe noch ein lustiges Fundstück gefunden, nach dem ich lange gesucht habe. Es ist eine etwas veraltetes Entschuldigungsschreiben aus meinen Tagen an meinem allgemeinbildendem Gymnasium. Möge jeder seine eigene Meinung darüber bilden. Aber mein damaliger Tutor hat das mit sehr großem Verständnis unterzeichnet.