Samstag, 30. Mai 2009

lernen und warten

Heute ist mir ein Fehler bei meiner Gesellenstück-Zeichnung aufgefallen, also musste ich einiges verbesserung und mit Glück kann ich am Dienstag die neuen Exemplare beim Copy-Shop meines Vertrauens abholen. Nach dem Schock mit der Zeichnung war meine Motivation heute etwas gedrückt, aber ich habe mich aufgerafft und fast einen Lernmarathon eingelegt. Auch jetzt liegt mein Prüfungsbuch offen vor mir und wartet darauf, dass ich mich noch circa eine Stunde mit ihm beschäftige. Ansonsten war an diesem Tag nicht so viel los.
Eben habe ich eine e-mail an die anderen Freiwilligen für den Entwicklungsdienst geschrieben und mal nachgefragt, ob die schon weitere Antworten bekommen haben. In der e-mail in der meine Bewerbungen für die Projekte bestätigt worden sind, stand nämlich drin, dass wir uns nicht an den DED wenden sollen, denn für Nachfragen haben die zur Zeit keine Kraft über. Naja, dann heißt es wohl weiterhin warten. Ich will endlich wissen wann und wohin nach Afrika es losgeht !!!

Freitag, 29. Mai 2009

Es geht weiter !

Das Fotoshooting hat gestern wieder mal riesigen Spaß gemacht. Auch wenn ich ein weiteres Mal frieren musste. Aber dieses Mal hat es wenigstens nicht geregnet, so wie bei den drei letzten Shootings. Auch die Sonne ließ sich fast durchgegehnd blicken. Nur der Wind wehte recht frisch, was aber den Fotos das gewisse Etws verleihen sollte. Nachdem Wiebke fertig geknipst hatte, bin ich kurz noch mit zu ihr gefahren um noch ein paar von den älteren Fotos zu bekommen. Unter anderem war dieses dabei. Eines meiner neuen Lieblingsfotos.
Nachdem ich heute schon um halb fünf geweckt worden bin, weil ich vergessen habe meinem Wecker auszustellen, konnte ich nicht wirklich ausschlafen und bin dann, für einen Urlaubstag recht früh, aufgestanden. Dann habe ich mich gleich auf den Weg zum Copy-Shop gemacht und meine endgültige Zeichnung vom Gesellenstück ausdrucken lassen. Danach bin ich in Richtung Firma aufgebrochen um schon mal mein Material für mein Gesellenstück aufzutrennen. Außerdem habe ich mich noch mit dem Bau eines neuen Models beschäftigt, was aber leider nicht von Erfolg gekrönt war. Das heißt, ich muss Dienstag noch mal eine Extraschicht einlegen (oder das alte Modell wieder benutzen).
Bevor ich wieder nach Hause gefahren bin, habe ich noch Fotos von älteren Shootings mit Wiebke ausgedruckt. Mit dem Ergebnis bin ich eigentlich zufrieden, nur wurde mir bei einem Foto der Kopf und die Füße abgeschnitten. Das habe ich dann auch gleich entsorgt. Danach habe ich noch einige überlebenswichtige Verbrauchsgüter erworben.
Den Rest des Tages werde ich ruhig angehen lassen, damit ich morgen und Sonntag noch einmal mit allen zur Verfügung stehenden Kräften mich meiner Gesellenprüfung widmen kann.

Donnerstag, 28. Mai 2009

Lesung im OLG

Gestern hatte ich meinen vorvorletzten Arbeitstag, der mir mal wieder sehr viel Spaß gebracht hat. Jedoch konnte ich doch schon sehr merken, dass das Ende meiner Ausbildung naht und ich manchmal ein Wenig die Motivation vermissen lasse. Aber dies geschieht nicht aus dem Grund, das mir die Arbeit keinen Spaß mehr machen würde, sondern, dass ich nicht immer ganz ernsthaft bei der Sache bin und ich auch viel Zeit verbringe, mich mit anderen Menschen über das Leben auszutauschen.
Nach der Arbeit habe ich es tatsächlich gestern geschafft, meine Zeichnung mal meinem Chef vorzulegen. Und wie zu erwarten war, war er voll und ganz mit meiner Leistung zu frieden. Mir ist doch ein Stein vom Herzen gefallen, auch wenn ich auch vorher schon mit dem Ergebnis zu frieden war.

Viel Zeit blieb mir danach nicht um zu verschnaufen. Im Eiltempo habe ich das Reinigungs- und Speisungsprogramm durchgezogen um dann mal wieder überpünktlich von meiner Mutter zu einer Autorenlesung im Oberlandesgericht Schleswig abgeholt zu werden. Dieses Mal gab es Jan Christophersen mit seinem Debütroman „Schneetage“. An der Kasse kam ich überraschender Weise als Inhaber eines Schülerausweises kostenlos, aber keineswegs umsonst, wie sich bei der Lesung für mich heraus stellte, zu meiner Eintrittskarte. Der junge, leider nicht so attraktiver Autor wie bei der letzten von mir besuchten Lesung, hat wunderbar aus seinem Roman vorgelesen und einiges dazu erzählt. Dieser Umstand veranlasste uns dazu, seinen Roman zu erstehen und ihn auch mit einer Widmung versehen zu lassen.
Nach dem gelungenen Vortrag besuchten wir noch einen Schnellimbiss meines Vertrauens um danach uns endlich der wohlverdienten Nachtruhe hinzugeben.

Heute habe ich meinen letzten regulären Schultag abgesessen und freue mich nun darauf, dass Wiebke heute Abend wieder tolle Fotos machen wird. Und deshalb muss ich mich jetzt auch mal um ein paar Dinge kümmern.

Dienstag, 26. Mai 2009

Mein Arbeitstag und UÄRX

Arbeitswelt, du hast mich wieder. Aber bald ist es ja geschafft. Nur mit knapper Not bin ich heute Einstein entkommen. Fast hätte er heute mit mir zusammen arbeiten sollen. Aber Bärbel war dann doch gnädig zu mir und hat ihn beschäftigt und mit vom Leib gehalten. Meine Frühstückspause habe ich alleine bei einem tollen Gewitter in einer dunklen Wohnung verbracht. Da die Wohnung gerade eine Rundumerneuerung bekommt, gab es leider keine Lampen und an eine Baulampe hatte ich beim Ausladen nicht gedacht. Das Gewitter war ziemlich heftig, es klang kurz so, als wäre ein Blitz in der Nähe eingeschlagen. Außerdem schien das Unwetter direkt über meinem Aufenthaltsort zu ziehen, denn Donner und Blitz kamen fast gleichzeitig. Ich habe mich darüber gefreut, dass ich drinnen arbeiten konnte. Zum im Regen stehen hatte ich auch keine Lust.
Nachdem ich mit meinen Arbeiten in der Wohnung fertig war, habe ich noch Bärbel und einen anderen Gesellen unterstützt, zumindest geistig, denn da es ziemlich schwül warm war, hielt sich meine Begeisterung für großartige Fenster-Schleppaktionen doch in Grenzen.

Nach der Arbeit musste ich noch Einkaufen, um mich mit dem Nötigsten zum Überleben zu versorgen. Anfangs schien mich mein Hunger zum Kauf von größeren Mengen Fressalien zu verleiten. An der Kasse jedoch, verging mir schlagartig der Appetit. Vor mir stand ein junger, nicht mehr ganz so junger, Mann, dem die Hose ein wenig tief saß. Ich konnte also einen direkten Blick auf das sogenannte Bauarbeiter-Dekolleté werfen. Bei attraktiven Männer kann das ja eventuell noch reizvoll sein, aber das traf nicht im geringsten auf diesen Herren zu. Als er sich dann noch vorwärts bewegte um seine Einkäufe auf das Förderband zu legen, wurde unweigerlich noch mehr blasse, pickelige Haut freigelegt. Bei diesem Anblick überkam mich eine schleichende, leichte Übelkeit und ich musste meinen Blick abwenden. Ich war froh, als er bezahlt hatte und aus meinem Gesichtsfeld verschwand. Ich glaube, dass nicht nur mir dieses zur Schau stellen von nackter Haut aufgefallen ist, sondern auch einige andere, ich will mal sagen, peinlich berührte Blicke, sich von diesem Herren in besten Jahren abwandten, als sie seinen halb entblößten Allerwertesten sahen.

Als ich zuhause ankam hatte ich mich von dem Schock erholt und konnte den restlichen Tag genießen.

Montag, 25. Mai 2009

Fischis

So, ich hab jetzt alle Videos von Fehmarn aus dem Meereszentrum durchgesehen. Und hier ist eines der schönsten aus dem Unterwassertunnel. Aber achtung, die Kameraführung ist ein wenig wild. Also schon mal die Spuck-Tüte bereit halten.

Europawahl

Heute habe ich meinen vorerst letzten Urlaubstag genossen. Ich habe gemütlich auf dem Sofa in der Sonne gelegen und Hörspiele gehört. Nebenbei habe ich für meine Gesellenprüfung gelernt. Naja, vielleicht habe ich auch hauptsächlich in der Sonne über meinen Lernutensilien gebrütet und ab und zu eine Pause gemacht und dann ein Hörspiel gehört. Morgen und Übermorgen muss ich tatsächlich arbeiten. Am Donnerstag schau ich dann noch kurz in der Schule vorbei, bevor ich mich wieder vier Tage lang alleine vor Langeweile schützen muss.
Eben habe ich es endlich geschafft, meine Stimme für die Wahl zum 7. Europäischen Parlament, abzugeben. Wie bei jeder Wahl, habe ich wieder per Briefwahl gewählt, weil ich Sonntags meistens etwas anderes vor habe. Außerdem kann man sich so besser eine Meinung über die zur Wahl stehenden Parteien bilden und dann informierter Abstimmen. Einige Probleme hat mit dieses Mal der Stimmzettel mit den 31 möglichen Parteien gemacht. Es hat schon einige Minuten gedauert, bis ich das Ding endlich richtig gefaltet habe und es in den blauen Umschlag passen wollte. Vorher habe ich mich noch ein bisschen über die Parteien informiert und von dem Wahl-O-Mat helfen lassen. Kann ich nur jedem Unentschlossenem empfehlen, sich den mal anzugucken. Mir hat es auf jeden Fall doch mal wieder geholfen, mein Kreuz an der für mich richtigen Stelle zu machen. Jetzt muss der Brief nur noch in den Postkasten geworfen werden, damit ich mein Pivileg als mündiger Bürger zur Wahle gehen zu können, wahrgenommen habe.

Mit den Fehmarn-Videos bin ich noch nicht weiter gekommen, werde mich aber gleich dransetzen, damit ich euch zeigen kann, wie interessant mein letztes Wochenende war.