Nach dem Mittagessen habe ich mich auf den Weg in die Demonstration School gemacht. Da war noch Unterricht, also habe ich mich kurz in das Lehrerzimmer gesetzt und mich mit ein paar Lehrern und Lehrerinnen unterhalten. Nach dem die Glocke zum Unterrichtsende geläutet hat, habe ich mir drei Fußbälle geholt und auf meine Mädchen gewartet. Nach einiger Zeit hatte ich dann eine Handvoll zusammen, mit denen ich dann zum Fußballplatz gegangen bin. Dort waren es dann schon acht Mädchen. Und nach und nach kamen noch mehr, bis wir zum Schluss siebzehn Mädchen beim Training mitgemacht haben. Ein Wenig störend sind die Jungs, die immer um uns herum stehen und gerne auch mal die Bälle wegnehmen. Nach dem Aufwärmen und Dehnen haben wir dann ein paar Zuspielübungen gemacht. Leider fing es dann an zu regnen und einige der Mädchen sind gegangen. Und damit nicht alle im strömenden Regen mit nassen Klamotten nach Hause gehen mussten, haben wir dann das Training beendet. Es hat auf jeden Fall wieder sehr viel Spaß gemacht, auch wenn es immer noch manche Verständigungsprobleme gibt. Aber ich freue mich schon auf die nächste Woche. Ich konnte heute auch schon ein paar Fortschritte bei einigen Mädchen erkennen. Immerhin wurde der Ball nicht mehr nur wild durch die Gegend gebolzt. Aber ich muss mich noch mal um Schuhe kümmern, denn bis jetzt spielen die meisten barfuß.
Donnerstag, 21. Januar 2010
Es geht voran!
Man mag es kaum glauben, ich konnte heute tatsächlich Material kaufen. Aber ich werde mal von Vorne bei dem unerwarteten Wunder beginnen.
Letzte Woche wurde mir vom Principal gesagt, dass ich diese Woche nochmal zu ihm kommen soll und dass dann vielleicht das Geld für mein Material da sein könnte. Ich war schon sehr überrascht, dass ich einen relativ konkreten Zeitpunkt genannte bekommen habe. Also habe ich mich gestern mal wieder auf den Weg ins Büro des Principals gemacht. Er war wie immer ziemlich freundlich, hat mir aber gesagt, dass ich eine Stunde warten solle. Das habe ich dann getan, ich bin ja geduldig und hatte auch Nichts mehr vor. Als ich dann wieder kam, saß mein Supervisor bei der Sekretärin und ist dann mit mir zum Principal ins Büro gegangen. Wir sind dann das ganze Proposal durchgegangen. Er hatte zu jeder Position ein paar Worte zu sagen. Bei einigen sollte noch irgendwie Geld eingespart werden und andere sollten erst später abgearbeitet werden. Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe tatsächlich Geld bekommen und zwar bar auf die Hand!
Und ich sollte mir dann noch zwei Boys-Hostels angucken, weil die auch noch instand gesetzt werden müssen. Wir haben dann zu dritt einen Rundgang gemacht. Leider konnten wir eins nicht betreten, weil wir den Schlüssel nicht hatten. Aber der wurde noch für mich besorgt. Und heute Morgen habe ich dann eine vollständige Liste mit den zu reparierenden Dingen gemacht. Die habe ich dann auch dem Principal vorgestellt und ein Auto für den Materialkauf besorgt. Mr. Lwinga hatte leider erst später Zeit, also musste ich noch ein Bisschen warten. Als ich dann zum verabredeten Zeitpunkt wieder am College war, waren beide College-Auto unterwegs. Ich habe dann eine Stunde gewartet, bis es endlich in die Stadt gehen konnte. Das Material, vierzehn Schlösser, Schleifpapier und einen Folie zum Dachabdichten, war dann ganz schnell besorgt. Und pünktlich zur Mittagspause war ich dann wieder im College. Ich musste/ muss nur noch ein paar Formalien erledigen. Und dann basi und ich kann tatsächlich richtig arbeiten.
Letzte Woche wurde mir vom Principal gesagt, dass ich diese Woche nochmal zu ihm kommen soll und dass dann vielleicht das Geld für mein Material da sein könnte. Ich war schon sehr überrascht, dass ich einen relativ konkreten Zeitpunkt genannte bekommen habe. Also habe ich mich gestern mal wieder auf den Weg ins Büro des Principals gemacht. Er war wie immer ziemlich freundlich, hat mir aber gesagt, dass ich eine Stunde warten solle. Das habe ich dann getan, ich bin ja geduldig und hatte auch Nichts mehr vor. Als ich dann wieder kam, saß mein Supervisor bei der Sekretärin und ist dann mit mir zum Principal ins Büro gegangen. Wir sind dann das ganze Proposal durchgegangen. Er hatte zu jeder Position ein paar Worte zu sagen. Bei einigen sollte noch irgendwie Geld eingespart werden und andere sollten erst später abgearbeitet werden. Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe tatsächlich Geld bekommen und zwar bar auf die Hand!
Und ich sollte mir dann noch zwei Boys-Hostels angucken, weil die auch noch instand gesetzt werden müssen. Wir haben dann zu dritt einen Rundgang gemacht. Leider konnten wir eins nicht betreten, weil wir den Schlüssel nicht hatten. Aber der wurde noch für mich besorgt. Und heute Morgen habe ich dann eine vollständige Liste mit den zu reparierenden Dingen gemacht. Die habe ich dann auch dem Principal vorgestellt und ein Auto für den Materialkauf besorgt. Mr. Lwinga hatte leider erst später Zeit, also musste ich noch ein Bisschen warten. Als ich dann zum verabredeten Zeitpunkt wieder am College war, waren beide College-Auto unterwegs. Ich habe dann eine Stunde gewartet, bis es endlich in die Stadt gehen konnte. Das Material, vierzehn Schlösser, Schleifpapier und einen Folie zum Dachabdichten, war dann ganz schnell besorgt. Und pünktlich zur Mittagspause war ich dann wieder im College. Ich musste/ muss nur noch ein paar Formalien erledigen. Und dann basi und ich kann tatsächlich richtig arbeiten.
Dienstag, 19. Januar 2010
Tischler-Club und Fussball
Tischler-Club … und es werden immer mehr!
Da ich schon um 12 Uhr in Kasungu war, musste ich meinen Tischler-Club nicht ausfallen lassen, oder mich von Mr. Lwinga vertreten lassen. Also war ich, wie geplant, gegen 3 Uhr in der Werkstatt um ein paar Sachen vorzubereiten. Relativ pünktlich kamen dann auch die ersten Kinder. Da Alles etwas anders ablief als die letzten Male, habe ich keine theoretische Einheit gemacht. Aber wir haben mit einem neuen Werkstück angefangen. Da immer ein chronischer Mangel an Hämmern herrscht, sind wir auf die Idee gekommen, Klüpfel zu bauen. Und das ist unser neustes Projekt. Heute waren wieder insgesamt 21 Kinder bei mir. Und einige von ihnen standen natürlich noch nicht in meiner Namensliste. Wahrscheinlich werde ich ab nächster Woche auch noch am Donnerstag einen Tischler-Club anbieten. Aber vorher muss ich nochmal wieder beim Principal vorbei schauen und gucken, ob ich neues Material bekommen kann. Vielleicht bekomm ich es auch irgendwann so hin, dass ich die Kinder in verschiedene Gruppen aufteilen kann und dann auch tatsächlich nur die kommen, die auch in der Liste stehen. Ich werde es auf jeden Fall weiter versuchen.
Aus und vorbei !
Heute Abend gab es dann wieder ein großes Ereignis. Ich weiß nicht, wie viel ihr in Europa davon mitbekommt, aber in Angola läuft gerade der AfricaCup. Und dieses Jahr hatte sich Malawi gar nicht so schlecht angestellt. Normalerweise haben sie immer haushoch verloren. Doch das letzte Spiel haben sie überragend gewonnen. Und heute Abend haben sie wieder gespielt. Wir konnten leider nur noch die letzte 25 Minuten bei Mr. Lwinga verfolgen. Gerade als Malawi ein Tor geschossen hat und den Rückstand auf 2:1 verkürzen konnten, hatten wir uns auf den Weg gemacht. Leider schoss die malische Mannschaft noch ein drittes Tor und somit muss sich Malawi mal wieder aus dem AfricaCup verabschieden. Aber die Malawier sind trotzdem stolz auf ihre Mannschaft. Wir sind auch schon gespannt darauf, wie es hier während der Weltmeisterschaft zugehen wird. Leider werde ich wohl nicht nach Südafrika reisen können.
Reiseberichterstattung
Am Freitag sind wir früh aufgestanden, so wie wir es immer machen, wenn wir reisen wollen, damit wir einen möglichst frühen Bus bekommen. Leider fuhr uns der Bus nach Mzuzu gerade entgegen, als wir in den Stadt ankamen. Weil es angefangen hatte zu regnen, waren wir ziemlich froh darüber, dass wir, nachdem wir Peter aufgesammelt hatten, einen Lift in die Stadt bekamen. So erreichten wir das Busdepot schnell und fast trocken. Und allzu lange mussten wir auch nicht auf einen Bus in den Norden warten. Leider war es mal wieder kein Direktbus. Trotzdem kamen wir gut in Mzuzu an. Dort wurden wir dann von zwei Freiwilligen aus Chipunga in Empfang genommen. Jetzt mussten wir nur noch auf eine Freiwillige aus Lilongwe warten. Leider hatte sie einen Bus genommen, der am See entlang fuhr und deshalb sehr lange brauchte. Deshalb mussten wir auch noch mehrere Stunden auf sie warten. Aber wir haben die Zeit genutzt, um uns den Markt in Mzuzu anzusehen und etwas zu essen. Als wir dann endlich alle vollzählig waren, sind wir in zwei Taxen gestiegen, die uns nach Chipunga bringen sollten und das auch getan haben. Um zur Farm und Wohnsitz der Freiwilligen zu kommen, muss man eine ungeteerte Schotterpiste hinter sich bringen und dort fahren leider keine Minibusse. Mit dem Taxi dauert das circa 45 Minuten bis zum Haus. Oft fahren die Freiwilligen auch auf der Ladefläche des Milchmannautos mit, doch leider fuhr der nicht am Feiertag. Aber auch so sind wir gut in Chipunga angekommen. Am Haus wurden wir dann von der dritten Freiwilligen der Farm begrüßt. Jetzt waren wir endlich vollzählig. Und mit insgesamt acht Leuten war das Haus auch voll belegt. Da es schon anfing zu dämmern, als wir angekommen sind, haben wir nur noch gegessen, ein Bisschen zusammen gesessen und sind dann schlafen gegangen.
Am Samstag wurde uns dann die Farm gezeigt. Wir konnten sehen, wo die Milch abgefüllt wird und wie sie abgekocht und später abgekühlt wird. Außerdem haben wir die Schweine und Macadamia-Nüsse gesehen. Und wir konnten sogar ein paar Nüsse probieren. Richtig toll fand ich auch, dass ganz viele Affen ums Haus herumturnen. Die Freiwilligen ärgern sich ein Bisschen über sie, denn sie fressen die Bananen und Mangos weg.
Später sind wir dann zu dem nahegelgenen Wasserfall gegangen. Dort haben wir dann alle herumgeplanscht und fast alle haben ihn komplett erklettert. Manchmal war es gar nicht so einfach, sich über die glitschigen Felsen zu bewegen. Und ein paar kleinere Verletzungen hat es auch wieder gegeben. Aber wir haben es alle überlegt. Als es sich dann langsam bezog, haben wir uns lieber auf den Heimweg gemacht. Bei Gewitter mitten im Wald zu sein, wollten wir dann doch nicht. Den Abend haben wir gemütlich bei Paraffinlampenschein am Esstisch verbracht. In Chipunga gibt es nämlich nur Strom über einen Generator, wenn gerade die Milch abgefüllt wird oder Strom aus einer Autobatterie. Und leider ist die Lampe, die normalerweise über die Autobatterie betrieben wird, am Freitag kaputt gegangen. Amer die Paraffinlampen sind auch ganz okay. (Kerzen gab es dieses Wochenende auch keine, weil beim Einkaufen vergessen worden sind).
Die Nacht war dann kürzer als geplant, weil eine Malawierin mit einer Freiwilligen reden wollte und deshalb das ganze Haus aufgeweckt worden ist. Den Sonntag haben wir alle dann ganz gemütlich verbracht. Wir haben gemalt, Briefe geschrieben und einige haben einen Film gesehen.
Am Montagmorgen stand der Taxifahrer dann schon vor der verabredeten Zeit vor der Haustür, also mussten wir uns alle ein Wenig beeilen und früher aufstehen, als geplant war. Aber irgendwie bin ich das langsam gewohnt hier in Malawi. Zum Ausschlafen komme ich ja nur ganz selten. Nachdem wir fünf nicht-Chipungas uns von den Chipungas verabschiedet haben, sind wir mit dem Taxi zum Busdepot gefahren, wo wir ganz schnell einen Direktbus nach Kasungu, der dann noch weiter nach Lilongwe fahren sollte, gefunden haben. Und um 12 Uhr war ich dann auch schon im TTC angekommen. Das war er Wochenendtrip nach Chipunga.
Am Samstag wurde uns dann die Farm gezeigt. Wir konnten sehen, wo die Milch abgefüllt wird und wie sie abgekocht und später abgekühlt wird. Außerdem haben wir die Schweine und Macadamia-Nüsse gesehen. Und wir konnten sogar ein paar Nüsse probieren. Richtig toll fand ich auch, dass ganz viele Affen ums Haus herumturnen. Die Freiwilligen ärgern sich ein Bisschen über sie, denn sie fressen die Bananen und Mangos weg.
Später sind wir dann zu dem nahegelgenen Wasserfall gegangen. Dort haben wir dann alle herumgeplanscht und fast alle haben ihn komplett erklettert. Manchmal war es gar nicht so einfach, sich über die glitschigen Felsen zu bewegen. Und ein paar kleinere Verletzungen hat es auch wieder gegeben. Aber wir haben es alle überlegt. Als es sich dann langsam bezog, haben wir uns lieber auf den Heimweg gemacht. Bei Gewitter mitten im Wald zu sein, wollten wir dann doch nicht. Den Abend haben wir gemütlich bei Paraffinlampenschein am Esstisch verbracht. In Chipunga gibt es nämlich nur Strom über einen Generator, wenn gerade die Milch abgefüllt wird oder Strom aus einer Autobatterie. Und leider ist die Lampe, die normalerweise über die Autobatterie betrieben wird, am Freitag kaputt gegangen. Amer die Paraffinlampen sind auch ganz okay. (Kerzen gab es dieses Wochenende auch keine, weil beim Einkaufen vergessen worden sind).
Die Nacht war dann kürzer als geplant, weil eine Malawierin mit einer Freiwilligen reden wollte und deshalb das ganze Haus aufgeweckt worden ist. Den Sonntag haben wir alle dann ganz gemütlich verbracht. Wir haben gemalt, Briefe geschrieben und einige haben einen Film gesehen.
Am Montagmorgen stand der Taxifahrer dann schon vor der verabredeten Zeit vor der Haustür, also mussten wir uns alle ein Wenig beeilen und früher aufstehen, als geplant war. Aber irgendwie bin ich das langsam gewohnt hier in Malawi. Zum Ausschlafen komme ich ja nur ganz selten. Nachdem wir fünf nicht-Chipungas uns von den Chipungas verabschiedet haben, sind wir mit dem Taxi zum Busdepot gefahren, wo wir ganz schnell einen Direktbus nach Kasungu, der dann noch weiter nach Lilongwe fahren sollte, gefunden haben. Und um 12 Uhr war ich dann auch schon im TTC angekommen. Das war er Wochenendtrip nach Chipunga.
Montag, 18. Januar 2010
Fundstueck
Damit ihr doch einen interessanten Post von mir bekommt, habe ich noch Klamotten-Fundstücke fuer euch, die zufaellig noch auf meinem USB-Stick waren.
Hier auf den Second-Hand-Märkten kann man echt lustige Sachen finden. Und nicht selten kann man auch T-Shirts mit deutschen Aufdrucken finden. Manchmal fragt man sich echt, ob die Leute wissen, was bei ihnen auf den Klamotten steht. Mein Garten-Polizei-T-Shirt habe ich ja auch hier gekauft, das ist ja noch ganz einfach zu verstehen. Aber beim gelben T-Shirt verstehe ich zwar jedes Wort, weiß aber nicht genau wo der Witz bei „Kikantisch“ ist. Und bei ihm hier, bin ich auch nicht sicher, ob eine Ahnung davon hat, was sein Shirt aussagt.

Und interessant finde ich auch meine Yvonne Catterfeld-Jeans, die aber nicht hier vom Markt, sondern aus meinem Kleiderschrank ist.
Wieder zurueck
Hallo an alle da draussen,
wir sind wieder zurueck. Und ich war sogar so puenktlich, dass ich meinen Tischler-Club selbst komplett leiten konnte.
Am Freitag sind wir wie immer, wenn wir auf Reisen gehen, frueh aufgebrochen. Und auch heute musste es morgens wieder alles ganz schnell gehen. Und deshalb bin ich mittlerweile ein Bisschen platt. Der lange Bericht von unserem Ausflug und vom Tischler-Club kommt dann in den naechsten Tagen. Pepani!
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