Freitag, 23. April 2010

Buecher flicken

Nachdem die Library jetzt fertig aufgeraeumt ist, habe ich mich gestern ans Werk gemacht und einen grossen Haufen Buecher repariert. Zum Glueck sass ich gemuetlich zuhause am Esstisch und konnte die ganze Zeit ueber Musik hoeren. Ansonsten waere mir wohl in der langen Zeit (so um die drei Stunden) wohl ziemlich langweilig geworden. Aber zum Schluss hatte ich den Bogen echt raus und bin ganz gut voran gekommen. Nur bei den Haertefaellen war der Aufwand ein Bisschen groesser. Und so sa das dann ungefaehr aus. Heute morgen habe ich dann den letzten rest bearbeitet, der noch herum lag und habe danach alles zurueck in die Demonstration School geschafft. Das war eine ganz schoene Schlepperei. In der Schule habe ich dann alle Buecher in die Regale einsortiert und noch ein paar, die dort wieder herumlagen repariert.
Zum Mittag war ich dann wieder zuhause. Und danach war ich wieder peunktlich in der Werkstatt um mit meinen Kindern zu tischlern. Leider kamen mal wieder keine. Am Montag werde ich den Club mal wieder bei der Assambly ansagen lassen, damit ich nicht wieder alleie dastehe. Und da die Studenten gerade Exams schreiben, faellt der College TischlerClub diese Woche auch aus. und somit habe ich jetzt fast Wochenende ... wenn ich nicht noch ein paar Requests fuer Material schreiben muesste. Naja, aber das ist ja kein grosser Aufwand.

Ausser Gefecht gesetzt

Wie kommt man am besten darum herum den Abwasch zu machen? Eigentlich hatte sich mir die Frage nicht gestellt, denn ich wollte ein Bisschen Zeit totschlagen und mir kam der Abwasch dazu gerade echt gelegen. Trotzdem gibt es zwei Möglichkeiten, mit denen man elegant jemand anderem die Arbeit überlässt (wie gesagt, in meinem Fall eher ungewollt). Die erste Variante ist, zu zeigen, dass man total ungeeignet dafür ist, indem man das Geschirr kaputt macht. Es können einem viele Sachen einfach schnell aus der Hand fallen…
Die zweite Möglichkeit ist ein Wenig schmerzhaft, sie besteht nämlich darin, sich an den abzuwaschenden Dingen zu verletzen uns sich somit für den Abwasch zu disqualifizieren.

Und ich habe am Montag einfach beides gemacht. Während ich ein Glas kaputt gemacht habe, habe ich es mir gleichzeitig in die Hand gedrückt. Und somit musste der Abwasch leider stehen bleiben und ich musste mir eine andere Beschäftigung suchen.
Aber mittlerweile kann ich meine Hand wieder fast ohne Einschränkung benutzen. Und wie die Hand so aussah, werde ich euch spaeter zeigen, denn ich habe mal wieder die Fotos zuhause vergessen... Pepani!

Mittwoch, 21. April 2010

We are blessed !

Wir haben eine revolutionäre Erneuerung hier am College. Wir können jetzt alle wireless ins Internet (wenn das Internet denn da ist). Der japanische Freiwillige hat ein W-Lan Router besorgt und nachdem wir ein 63stelliges Passwort eingegeben haben hat sich bei den meisten ein Wunder ereignet. Ich bin jetzt tatsächlich mit meinem Laptop im Internet. Natürlich hat es keine besonders weite Reichweite, deshalb müssen wir trotzdem noch zum Computerraum gehen oder mindestens bis zum Staff room. Aber es ist trotzdem eine tolle Errungenschaft.

Foto Bücherei

So, hier nun ein Foto von der aufgräumten Bücherei wie versprochen. Es ist zwar nicht das endgültige Ergebnis, aber das neueste Foto, dass ich gemacht habe.

Dienstag, 20. April 2010

Der Reissack in China

Uns wurde mal wieder gerade ein Beispiel geliefert, dass die Welt gar nicht so groß ist, wie sie manchmal scheint. Kleine Ereignisse können große Auswirkungen haben. Der Reissack, der in China umfällt, kann hier das Leben ganz schön durcheinander bringen. Okay, was der Reissack gerade so macht, weiß ich nicht. Aber das kleine Land Island, genauer gesagt ein Vulkan auf Island, ist gerade dabei ziemlich umfangreich in unser Leben einzugreifen. Nicht nur, dass unser Principal, der gerade nach Norwegen fliegen wollte, seit ein paar tagen in Amsterdam festsitzt und auch unsere Post am Zugestelltwerden gehindert wird, nein, der Staubwolke des Vulkanausbruches hindert uns gerade daran, mit unserer Arbeit weiter zu kommen. Leider stehen gerade mal wieder viele Projekte an, für die wir das okay des Principal benötigen, bzw. warte ich ja immer noch auf das Geld der Regierung für das TTC, dass ich nur durch den Principal bekommen kann. So hängt ein Teil unserer Arbeit mal wieder im Luftleeren Raum oder besser gesagt, in einer Staubwolke über Europa.

Nachtrag vom 16.04.2010

So, meine lieben Leser, viele von euch mögen sich fragen, was ich so die letzten Tage gemacht habe. Und deshalb werde ich euch mal ein Bisschen von den letzten Tagen erzählen. Nachdem die letzte Woche relativ ruhig verlaufen ist, weil die Demo spontan Ferien gemacht hat, war diese Woche mehr zu tun.

Den Montag habe ich mit meinem üblichen Gang zum Principal begonnen. Ja, ich brauche mal wieder Geld und angeblich sollte es am 12. April da sein. Aber hier habe ich nicht umsonst den Konjunktiv benutzt, denn das Geld war natürlich nicht da. Also muss die Instandsetzung der Hostels noch verschoben werden. Aus diesem Grund habe ich mich dann anderen Arbeiten gewidmet. Ich habe mit und ohne Lilli den größten Teil der Bücherei der Demonstration School aufgeräumt. Jetzt sind wenigstens schon mal alle Bücher und Heftchen an ihrem Platz. Ein großer Haufen an kaputten Exemplaren haben wir wieder mit nach Hause genommen. Jetzt haben wir für die langweiligen Abende ein Bisschen was zu tun. Ähm, naja, da wir keine langweiligen Abende haben, müssen wir das irgendwie mal sehen, wann es den Büchern an den Kragen geht.

Ansonsten haben wir uns zwei mal Studenten beim Unterrichten üben angesehen. Bei einigen klappt es schon ganz gut, anderen sollte man vielleicht doch dann einen anderen Beruf vorschlagen. Aber ein Bisschen Zeit haben sie ja noch, um sich zu verbessern.
Und Freitag waren wir kann richtig busy. Morgens bin ich in die Demonstration School gegangen und war bis 11 Uhr in der Bücherei beschäftigt. Danach hatten wir ein Meeting mit unserer Koordinatorin. Erstmal haben wir dann aber zusammen gegessen und alles ganz locker angefangen. Eigentlich hätten wir uns später noch mit unseren Supervisorn und dem Principal treffen sollen, aber der zuletzt genannte hat sich mal wieder aus dem Staub gemacht. Seit Mittwoch ist er wohl in Norwegen. Und er hat uns mal wieder nicht Bescheid gesagt, obwohl das Meeting vor einer Woche angekündigt worden ist. Naja, T I M (=This is Malawi).

Nach dem Meeting war mein Tag noch lange nicht vorbei. Ich war kurz im Internet und habe versucht noch ein paar Informationen für meine Tischler Clubs zu finden. Und dann habe ich einen zweiten Versuch mit dem Club für die Studenten gestartet. Und siehe da, ich hatte Erfolg. Mit ein Bisschen Verspätung sind die ersten Studenten in meiner Werksatt eingetrudelt. Nachdem wir geklärt hatten, was wir uns von der Zusammenarbeit erwarten, habe ich ihnen unser erstes Werkstück vorgestellt. Sie sollen ein langes Holzlineal bauen, dass sie dann später im Unterricht benutzen können. Die meisten Studenten haben noch nie im tischlerischen Bereich gearbeitet, deshalb müssen sie erst einmal die Grundlagen lernen und dazu ist so ein Lineal gut geeignet. Man muss nur sägen und hobeln. Und das hat dann auch schon einigermaßen funktioniert. Da der Tischler Club erst nach dem Unterricht stattfinden kann, war es schon spät und wurde dann auch bald dunkel und natürlich ließ der Stromausfall nicht lange auf sich warten. Und damit mussten wir den Club dann auch beenden. Obwohl tischlern bei Kerzenschein auch mal ganz interessant wäre.

Am Samstag stand ich dann wieder alleine in der Werkstatt. Naja, so hatte ich dann schon früher Wochenende.
Ja, das Foto von der aufgeraeumten Werkstatt kommt ein anderes Mal. Leider ist das Internet gerade so langsam, dass es mir viel zu lange dauert ein Foto hochzuladen.

Montag, 19. April 2010

vergessen

Aehm, eigentlich habe ich einen schoenen Blogeintrag geschrieben, aber ich habe ihn zuhause vergessen. Also kommt der Bericht ueber die letzte Woch erst spaeter.
Aber ich erzaehl mal was ich heute schon so gemacht habe:
Lilli und ich sind wieder frueh aufgestanden und um 7 Uhr waren wir dann bei der Assambly in der Demonstration School. Nachdem die Nationalhymne gesungen war und auch die Lehrer ihren Kram geklaert hatten ist Lilli zum Special Needs Unterricht gegangen und ich in die Buecherei. Ich habe das letzte Bisschen aufgeraeumt, Namensschilder fuer die verschiedenen Faecher ans Regal geklebt und noch ein paar Buecher repariert. Nach zwei Stunden war ich dann so weit mit allem durch.
Tja, gleich werde ich dann meine Werkstatt aufsuchen und noch ein paar Sachen fuer den Demo TischlerClub vorbereiten und dann ist ja auch fast schon Mittagszeit *g*.
So, und der andere Eintrag kommt dann so schnell wie moeglich in der naechsten Zeit.