Donnerstag, 26. August 2010

die Rückkehr

So, jetzt will ich euch an meinen letzten malawischen Abenteuern teilhaben. Das letzte Wochenende habe ich mit einigen neuen und einigen alten Freiwilligen im Haus unserer Organisation verbracht. Langsam wurde die Vorfreude immer größer und das Warten wollte kein Ende nehmen. Aber ich habe meine Zeit gut mit Fragen der neuen Freiwilligen und Besorgungen in der Stadt füllen können. Ziemlich lustig war es, nochmal auf den Holzmarkt zu gehen. Jetzt macht uns niemand mehr etwas vor beim Handeln. Ich will die Kette für 50 Kwacha, also bekomm ich sie auch für 50 Kwacha.

Ja und dann am Montag war es endlich so weit. Viel zu früh waren meine zwei Begleiterin und ich mit unseren Sachen fertig. Die Taschen standen lange schon gepackt auf dem Hof. Doch leider wurden wir erst mittags abgeholt. Zum Glück kam unser Fahrer pünktlich, denn wir wurde nicht von unseren Koordinatorinnen gehfahren, da die die ersten neuen Freiwilligen zu ihren Einsatzplätzen fahren mussten. Aber so sind wir auch gut angekommen. Wir wurden sogar noch von ein paar anderen Mädels eskortiert. So wurde die Wartezeit auch am Flughafen nicht lang. Richtig froh waren wir dann, als wir unser Gepäck aufgegeben hatten und keine von uns nachbezahlen musste. Das ständige Wiegen hat sich echt gelohnt. Auch durch die Sicherheitskontrollen sind wir ohne Probleme durgekommen. Dann saßen wir 2 ½ Stunden im Flugzeug von Lilongwe (Malawi) nach Johannesburg (Südafrika).

Bis dahin gab es dann auch noch keine Probleme, die kamen dann erst in Jo-Burg. Wir brauchten neue Tickets um damit nach Deutschland fliegen zu können. Nachdem wir die Lage sondiert hatten, haben wir uns auch am richtigen Schalter angestellt. Wären wir nicht gerade aus Malawi gekommen, hätte uns das Warten bestimmt tierisch aufgeregt, aber so ging es. Danach haben wir uns einen gemütlichen Platz zum warten gesucht. Leider wussten wir noch nicht, wo wir im Flugzeug sitzen würden, weil wir soooo gerne nebeneinander sitzen wollte, der Schalter-Typ, es uns aber nicht versprechen konnte, wir also noch auf eine Entscheidung warten mussten und deshalb als letztes in den Flieger einsteigen sollten. Das Problem, das sich dann auftat war, dass es einer meiner Mitreisenden immer schlechter ging. Die Symptome deuteten stark auf Malaria hin. Das Flugpersonal wurde dann auch auf unseren Zustand aufmerksam und es war lange zeit nicht klar, ob wir überhaupt weiter fliegen können. Nach einigem Hin und Her und nachdem sogar der Pilot noch um Erlaubnis gefragt worden ist, durften wir dann tatsächlich weiter. Wir waren dann natürlich die letzten. Aber wir haben es tatsächlich noch geschafft, zu dritt zusammen zu sitzen und auch das Flugzeug ist pünktlich losgeflogen. Die nächsten zehn Stunden waren wir dann in der Luft und haben den afrikanischen Kontinent überflogen und sind glücklich, aber total k.o. in Deutschland angekommen.

Danach ging es für mich noch weiter mit einem Flugzeug nach Hamburg, wo ich endlich meine liebsten wieder in die Arme schließen konnte. Und jetzt versuche ich mich in Deutschland wieder einzuleben. Es ist zwar alles irgendwie bekannt und zum Teil wie vorher, aber irgendwie auch alles neu.

Heute habe ich mich beim Bürgerbüro und beim Arbeitsamt gemeldet und war auch schon mal einkaufen. Das Warenangebot überfordert mich doch sehr. Ich will zwar immer alles kaufen, doch kann mich nicht entscheiden.

Dienstag, 24. August 2010

Mamma, I´m coming home !!!

So, nun bin ich wieder in Deutschland. Natürlich kommen ausführliche Berichte später. Ersteinmal muss ich richtig ankommen.