Samstag, 20. Juni 2009

heute ...

Ich habe es heute tatsächlich geschafft, Einkaufen zu fahren, nachdem ich die letzten Tage kaum etwas zu Essen hatte und morgens zum Bäcker musste und abends den Pizza-Sklaven bemühen musste. Ich bin froh, dass ich jetzt wieder normales Trinken habe und nicht mehr den blöden Krümeltee trinken muss, den ich eigentlich nur für Kris gekauft hatte. Auf dem Weg zum Eikaufen hat mein Tape-Deck im Auto die zweite meiner Lieblings-Autokasetten gefressen. Aber begabt, wie ich bin hab ich eine schon wieder repariert und bei der anderen muss ich jetzt nur das Band wieder ordentlich zusammen flicken. Hoffentlich hält das diesmal ein wenig länger. Denn ohne die Kassette ist morgens meine Stimmung ganz schön im Keller. -
Tja, zu früh gefreut, das Band ist grad wieder verschwunden und leider ist diese Kassette geklebt und kann nicht einfach aufgeschraubt werden. Dann hab ich ja heute noch was zu tun ...
Eben habe ich den ganzen Papierkram für Malawi erledigt und ein paar Mails auf den Weg geschickt. Dabei ist mir mal wieder aufgefallen, dass es für einige deutsche Begriffe keine passende Übersetzung gibt. Aber ich glaub, die verstehen alles, was ich ihnen in meinem Lebenslauf erzählen wollte.

Ach ja, und hier noch Fotos vom Gesellenstück. Die Deckplatte liegt noch zum Trocknen im Spritzraum und werde dann wohl erst Montag draufgeschraubt. Und auch Tür und Schubkasten müssen noch trocknen.

Freitag, 19. Juni 2009

Sie sind noch dran !

Da meine Mutter aus Sorge um meine Finger schon bei mir angerufen hat, habe ich mich dazu entschlossen, ein aktuelles Foto zu zeigen, auf dem zu sehen ist, dass die Finger noch dran sind. Außerdem kann man sehr schön die Lädierungen erkennen. Mit dem Beweisfoto mich dafür entschuldigen, dass ich eventuell einigen einen Schrecken eingejagt habe. Finger sind noch dran, alles halb so schlimm. Vielleicht hätte ich doch einen Bürojob wählen sollen. Aber da würde ich mich wohl am Papier oder ähnlichem Verletzen, so geschickt wie ich bin. Bei meinem Bau am Gesellenstück waren die Finger heute noch nicht wieder hundertprozentig zu gebrauchen, aber es lässt sich mit ihnen arbeiten. Und ich habe es tatsächlich geschafft, mein Flurmöbelchen zu verleimen, Jetzt sind nur noch ein paar Restarbeiten zu erledigen, nachdem ich heute meine Deckplatte angefertigt und auch die Tür angeschlagen habe. Eventuelle kann ich morgen vom bisherigen Stand ein Foto präsentieren. Aber um das heute noch auf den Computer zu ziehen bin ich zu faul. Und außerdem ist jetzt Feierabend !

Donnerstag, 18. Juni 2009

neue Informationen

Nachdem ich lange auf meine Projektzusage warten musste, ging die weitere Entwicklung jetzt doch recht schnell. Heute hatte ich drei e-mails von meiner Organisation für Afrika im Postfach.
Ich muss mal wieder meine ganzen Unterlagen (Zeugnisse, Pass ...) einschicken und noch einen Lebenslauf in der Verkehrssprache, also Englisch, schreiben. Außerdem muss ich ein paar Fragebögen ausfüllen. Damit werde ich mich dann am Wochenende befassen.
Außerdem habe ich weitere Termine bekommen. Mein Vorbereitungsseminar wird vom 18.07 bis 26.07 stattfinden und die Ausreise wird dann so gegen den ersten September sein. Das genaue Datum steht noch nicht fest, weil es Reisegruppen- und Länderabhängig ist. Auf jeden Fall kann ich jetzt anfangen meine Wohnung und alle anderen Sachen zu kündigen (immer mit der Einschränkung, dass ich erst einmal die Gesellenprüfung bestehen muss).
Wobei wir auch bei meinem momentanen Lieblingsthema wären. Mein Gesellenstück nimmt langsam immer mehr Form an. Nach meinem Geschmack etwas zu langsam, obwohl ich laut Kalkulation noch gut in der Zeit liege. Aber heute wäre fast Ende mit dem Bau gewesen, denn ich habe mit fast zwei Finger abgesägt. Jetzt habe ich neben einem Krüppelfuß und einer Krüppelschulter auch noch zwei Krüppelfinger. Glücklicherweise wurde mir heute von einem überaus freundlichem Gesellen geholfen, sonst hätte ich wohl den Spaß an der Arbeit verloren. Aber ein wenig lästig sind meine kaputten Finger schon, vor allem gerade beim Tippen, denn ich trommel normalerweise gerade mit den beiden Fingern auf meiner Tastatur herum. Ich hoffe, dass die beiden morgen nicht mehr so doll weh tun und ich in Ruhe weiter an meinem Gesellenstück bauen kann.

Dienstag, 16. Juni 2009

theoretische Prüfung

Auch das wäre jetzt geschafft. Es lief eigentlich auch alles ganz okay. Mit den ersten beiden Projekten (Flurgarderobe und Einbauschrank) kam ich gut zurecht. Die Fragen waren größtenteils sinnvoll und verständlich gestellt. Beim Fenster wurde es etwas kniffelig. Ich bin nun mal kein Fensterbauer und vor allem waren die Fragen seltsam und seltsam gestellt. Mit WiPo war ich ziemlich fix durch, was vielleicht an meinen Erfahrungen aus meinem Erdkunde LK lag. In WiPo lag der Schwerpunkt auf Globalisierung und viele Sachen waren einfach von mir geliebte „ich erzähl einfach mal was-Aufgaben“.
Eben war ich noch kurz in der Stadt um mir eine Speicherkarte für mein Handy zu kaufen, nachdem die 4GB Karte zu groß für mein kleines Telefon ist. Naja, wenigstens passt sie in meine Videokamera. Und jetzt habe ich eine 2 GB Karte, die ohne Probleme auch in meinem Handy funktioniert.
Jetzt kann ich mich mit ruhigem Gewissen in Ruhe aufs Sofa legen und mit viel Energie morgen an meinem Gesellenstück weiter bauen.

Montag, 15. Juni 2009

Merkartig, merkartig !

Heute ist mir was ganz merkwürdiges passiert. Kurz vor Feierabend klingelte mal wieder das Telefon in der Werkstatt und da ich grad an meiner Hobelbank stand, und somit den kürzesten Weg zu Telefon hatte, habe ich das Gespräch angenommen. Eine ältere Dame fragte freundlich nach, wo sie denn angerufen hätte. Nachdem ich den Namen der Tischlerei noch einmal genannte hatte, fing sie an mir zu erklären, dass in der Familie dieses Namens früher viele Mörder gegeben haben soll. Und außerdem sollen viele die diesen Nachnamen tragen Spione und Terroristen sein. So circa fünf Minuten zählte sie lustig weiter auf, was Menschen mit diesem Familiennamen so alles angestellt haben. Ich war zu perplex und irgendwie auch neugierig um irgendetwas zu sagen. Das Gespräch beendete die Dame dann mit einem freundlichen „Schönen guten Tag“ und legte auf.
Ich war ehrlich gesagt danach etwas ungläubig über das, was sich gerade angespielt hatte. Auch habe ich keinen blassen Schimmer, was die Frau damit bezwecken wollte. Ich glaub, die war ein wenig verwirrt. Schade, hätte mich gerne länger mit ihr unterhalten. Aber das Gespräch war auf jeden Fall mein Highlight des Tages.