Dienstag, 22. Dezember 2009

Froehliche Weihnachten

Mit dem Video werde ich mich mal fuer die Weihnachtstage verabschieden, weil ich nicht weiss, ob ich die naechsten Tage wieder ins Internet komme. Ich wuensche alle schoene Weihnachtstage und dann ein frohes neues Jahr!

Happy Birthday

Herzlichen Glueckwunsch zum Geburtstag lieber Jan !

es waechst

Hier mal wieder ein paar Fotots von unseren Pflanzen. Der Garten ist fast fertig und wir werden wahrscheinlich heute mit dem Umpflanzen beginnen.
Der Mais: links von vorgestern und rechts von gestern.
Alle Pflanzen vorgestern:
Alle Pflanzen gestern:

Montag, 21. Dezember 2009

Weihnachten

Unsere Plaene fuer Weihnachten sahen eigentlich so aus, dass wir mit meinem Supervisor nach Chitipa, seiner home-town, fahren sollten. leider gab es im Norden Malawis in der letzten Zeit viele Erdbeben, weswegen die Freiwilligen aus Karonga heute ihre Einsatzplaetze verlassen mussten und wir anderen Freiwilligen auch nicht so weit in den Norden reisen duerfen. Leider wissen wir jetzt noch nicht, wie dann unser Weihnachtsfest aussehen wird. Als Notfallplan koennten wir noch mit den anderen Freiwilligen im Rumphi feiern. ich hoffe, dass wir demnaechst genauere Informationen bekommen koennen.

Besuch aus Lilongwe (19. und 20.12.2009)


Von Samstagnachmittag bis Montagmorgen hatten wir volles Haus. Die fünf Freiwilligen aus Lilongwe waren auf dem Weg in den Norden und haben bei uns Zwischenstation gemacht. Wir haben gemeinsam gegessen und dann noch ein paar Spiele gespielt. Bei sieben Leuten ist unser Haus echt voll. Zum Glück habe ich vor einiger Zeit ein paar Stühle repariert und mit aus meiner Werkstatt mit in unser Haus genommen. Auch mit dem Geschirr hat es gerade so geklappt. Und weil wir immer noch Alina Hochsprungmatten im Spaßzimmer liegen haben, gab es auch genug Platz zum Schlafen für alle.

Kalipentala-Club (18.12.09)

Gestern Abend hatten wir einen ganz tollen und faszinierenden Sonnenuntergang. Guckst du hier:

Heute bin ich mal wieder früh aufgestanden um rechtzeitig zur Assambly in der Demonstration School zu sein. Leider wurde heute die Nationalhymne wieder auf Chichewa gesungen und ich kann sie bis jetzt nur auf Englisch. S wird wirklich Zeit, dass wir wieder Unterricht bekommen, denn sonst habe ich nicht das Gefühl, dass ich viel dazu lerne. Bei der Assambly habe ich mal wieder meinen Tischler-Club ankündigen lassen. Nachdem es am Montag so gut geklappt hatte, hatte ich heute keine Bedenken. Ich habe mich dann aber schon mal vorher erkundigt, wenn die Schüler Schulschluss haben, damit ich nicht wieder so lange warten muss. Kurz vor 13 Uhr habe ich dann meine Mittagspause beendet und bin in meine Werkstatt gegangen. Da habe ich dann alles vorbereitet. Heute wollte ich nochmal alle Werkzeuge wiederholen und gucken, was bei den Kindern so hängen geblieben ist. Und danach sollten sich selbst aktiv mit der praktischen Arbeit anfangen.
Mit ein Bisschen Verspätung trafen dann die ersten Schüler ein. Ein paar waren schon am Montag da gewesen und ein paar waren neu. Im Laufe der Zeit wurden es dann insgesamt 11 Schüler. Diesmal waren sogar zwei Mädchen dabei. Die Theorie klappte ganz gut, die Werkzeuge wurden größten teils erkannt und richtig benannt. Ich war sehr positiv überrascht. Ein wenig irritiert war ich, als zwei Lehrer der Demonstration School auf einmal in meiner Werkstatt auftauchten. Ich mag es nicht besonders gerne, wenn meine Autorität untergraben wird und das Gefühl hatte ich kurzzeitlich. Einer der Lehrer war Mr. Lwinga, der auch länger blieb und mir dann nur noch assistierte und mich den Unterricht leiten lies. Nach der theoretischen Wiederholung durften meine Schülerchen dann anfangen ihre Bretter auszuhobeln und einen Kitchenstick, also einen Löffel zum Nsima kochen, auszusägen. Leider habe ich nicht genug Werkzeug und Platz für alle 11 gehabt. Aber sie haben sich irgendwie ganz schnell arrangiert. Ich glaube, sie sind es hier gewohnt, dass nicht jeder eine Säge oder einen Hobel bekommen kann. Interessant ist auch die Art und Weise, wie hier die Säge gehandhabt wird. So wie ich es gelernt habe, ist es aber auch manchmal nicht einfach, mit diesen Sägen hier umzugehen.
Nach 1 ½ Stunden habe ich dann die Werkzeuge und die angefangenen Werkstücke eingesammelt und den Unterricht beendet. Da ich heute erfahren habe, dass die Ferien doch erst Mitte nächster Woche anfangen, habe ich mit meinen Schülern für nächste Woche Montag wieder verabredet. Eigentlich wollte ich den Club ja immer nur eine Stunde machen, aber heute habe ich festgestellt, dass dann die Zeit ziemlich knapp wird. Deshalb werde ich mal gucken, ob ich ihn auf zwei Stunden ausdehnen kann.
Auf jeden Fall hat es wieder richtig viel Spaß gemacht und Werkstattgeräusche sind wie Musik in meinen Ohren.