Samstag, 7. November 2009

Carpentry Club (6.November 2009)

Erstmal möchte ich mich für meine Schreibfaulität entschuldigen. Manchmal überfällt sie auch mich *gg*.

Nachdem ich die letzten Tage dazu genutzt habe, meine Werkstatt auf Vordermann zu bringen, sollte es heute endlich so weit sein. Ich habe mich auf meine erste Unterrichtsstunde vorbereitet, indem ich ein paar Werkzeuge gezeichnet habe und mir überlegt habe, womit man denn am besten anfängt. Von Hanna hatte ich erfahren, dass es ganz sinnvoll wäre mit Sägeübungen und so weiter anzufangen, also habe ich Material dafür vorbereitet.

Der Tag hätte heute so schön werden können. Die Sonne schien schon, als ich aufgestanden bin und ich konnte in kurzen Sachen zur Demonstration School zur Assambly gehen. Ach ja, ist ja immer so, ich bin ja in Afrika und wir haben noch Trockenzeit… Bei der Assambly wurde noch mal daran erinnert, dass heute der Carpentry-Club starten würde und dass ich in der ersten Pause kommen würde, damit alle Interessierten sich in meine Liste eintragen können. Überpünktlich saß ich dann auch wieder in der Schule und habe mir schon Gedanken gemacht, ob es wieder so viele werden würden, wie beim Fußball. Aber jetzt hatte ich ja die Klassen eingeschränkt. Ich wollte nur welche aus Standard seven and eight. Der Headteacher hat daraus leider six and seven gemacht. Trotzdem war ich noch guter Dinge, denn bei Hanna hatten sich auch nur insgesamt 15 Schüler und Schülerinnen gemeldet. Aber …. Zu früh gefreut. Mein platz in der Liste reichte nicht aus. Zum Schluss hatte ich 44 Namen notiert (immerhin nicht so viele wie beim Fußball *g*). Dann habe ich mit ein paar Schülern zusammen die Werkzeugkisten in meine Werkstatt gebracht. In “nur“ zwei Stunden habe ich es geschafft, alles einmal aus- und wieder sortiert einzuräumen und eine Werkzeugliste anzulegen. Dann habe ich erst einmal Mittagspause gemacht um mich zu stärken und zu erholen.

Leider konnte ich nicht richtig abschalten, denn ich hatte ja das Problem mit den vielen Schülern noch nicht gelöst. Theoretisch ist für zwölf Leute Platz an den Hobelbänken in der Werkstatt, für ungefähr sechs gibt es dann auch genug Werkzeug. Also habe ich beschlossen, nur die Standard seven Schüler zu “unterrichten”, denn das sind neun und das wird schon irgendwie klappen. Also hätte ich die anderen 35 Schüler davon überzeugen müssen, nach Hause zu gehen und sie auf später vertrösten.

Aber, weil ich ja hier in Malawi bin, kam natürlich alles ganz anders. Ich bin extra früher in die Werkstatt gegangen und habe schon mal die Werkzeuge und Material rausgesucht. Und wie passen jetzt 44 Schüler in meine kleine Werkstatt? Ganz einfach, indem sie nicht kommen. Nachdem ich vergebens eine ¾ Stunde gewartet habe, bin ich lieber nach Hause gegangen. Man gut, ich habe zwei mal den Club in der Demonstration School ankündigen lassen *g*. Vielleicht wird es ja nächste Woche etwas.

Zwei interessante Sachen sind heute noch passiert. Ich habe den Tischler des TTCs kennengelernt. Ja, ihr lest richtig, es gibt tatsächlich einen. Er wohnt in Kasungu und kommt nur her, wenn es Arbeit gibt. Ist ja auch schön, dass ich baden nach zwei Monaten mal kennenlerne. Aber ab nächster Woche werden wir wohl zusammen arbeiten. Und das Material muss ich, laut ihm, besser selber besorgen oder über den DED besorgen lassen, denn beim Principal kann man ewig darauf warten.

Und das zweite Neue ist, dass es heute geregnet hat. Heute Morgen dachte ich schon, dass es nach Regen aussieht. Natürlich habe ich das eher mit einem Schmunzeln gedacht, den immerhin bin ich in Afrika. Aber als ich heute Mittag dann in die Werkstatt gegangen bin, kamen tatsächlich ein paar Regentropfen vom Himmel und außerdem hört man die ganze Zeit lautes Donnergrollen. So langsam kommt wohl die Regenzeit. Ich freue mich ja schon riesig darauf, endlich zu erfahren, wie das ist.

Dienstag, 3. November 2009

Geld

Heute scheint mir das Internet mal wieder schneller zu sein, also habe ich den Versucht gestartet, ein Hoerspiel runterzuladen. Ich weiss grade nicht, ob ich diesen versuch bereuen soll. Immerhin habe ich sonst eigentlich gerade nichts zu tun. Also warum nicht mal drei Stunden im Computerraum rumhaengen ?
Vorhin war ich schon beim Principal um das Geld fuer meine Werkstattschloesser wieder zu bekommen. Leider habe ich die Rechnung zuahuse vergessen. Also werde ich morgen einen neuen Versuch starten, um an mein geld zu kommen. Immerhin wurde mir das Geld schon bewilligt.

Geld hier in Malawi ist sowieso ein interessantes Thema. Mein Supervisor hat ein Bett fuer die neue Freiwillige, die in zwei Wochen zu uns kommt gebaut. Das Bett hat 4650 malawische Kwacha gekostet, was umgerechnet ungefaehr 23,25 € entspricht. In Deutschland koennte man damit ungefaehr eine halbe Gesellenstunde oder eine Lehrlingsstunde bezahlen (auf jeden Fall haben wir so immer in der Berufsschule kalkuliert). Aber wir haben festgelstellt, dass es hier eigentlich nicht viel bringt, in Euro umzurechenen. Es ist viel sinnvoller zu gucken, was man fuer 4650 Kwacha sonst bekommen koennte.
So bezahlt man zum Beispiel:

- eine Packung Kippen fuer K 200 (1 €)
- einen zwei Meter langen Stoff fuer K 400 (2 €)
- eine grosse Schale voll Kartoffeln fuer K 200 (1 €)
- zwei Haende voll Ocra fuer K 60 (0,30 €)
- eine Kabazafahrt in die Stadt oder zureueck K 70 (0,35 €)
- ein Brot K 100 (0,50 €)
- ein Ei K 30 (0,15 €)

(Wenn ich Zeit und Lust habe, wenn ich zuhause bin, werde ich Mal Fotos von den Mengen machen, die man fuer bestimmte Preise bekommt)

In Deutschland wird meist darauf geachtet, dass man anderen Leuten nicht zeigt, wie viel Geld man hat oder gerade bei sich traegt. Hier in Malawi sieht man oefter Leute mit ganzen Buendeln Geldscheinen in der Hand herumlaufen. Das ist ja aber auch kein Wunder, denn man bezahlt ja auch immer hohe Betraege. So kommt es schon haeufiger vor, dass man im Supermarkt an der Kasse mal ueber 2000 Kwacha bezahlen muss. Viele Sachen, die man in Supermaerkten kauft, kommen nicht aus Malawi, sondern sind importiert aus Suedafrika oder anderen afrikanischen Laendern und deshalb entsprechend teuer. Wie verziechten hier zwar auf viel, aber von einigen „Luxusguetern“ moechte man doch nicht die Finger lassen. Die „Luxusgueter“ sind in unserem Fall echte Milch (kein Milchpulver, das aber auch nicht gerade billig ist), Nudeln (die wir aber relativ selten essen) und Ketchup (auf den wir allerdings auch mittlerweile haeufiger verzichten).

Montag, 2. November 2009

Essen in Malawi 1.11.2009

Nicht nur mein Essverhalten hier in Malawi hat sich grundlegend zu dem in Deutschland verändert, sondern anscheinend auch mein Geschmack.
In Deutschland war ich zugegebenermaßen ein ziemlicher Fast-Food-Junkie, was hier in Malawi, und vor allem in Kasungu, (leider) nicht möglich ist. Seitdem wir unser Haus bezogen haben, sieht man mich täglich in der Küche stehen und kochen. Meistens teile ich mir die Arbeit mit Alina, mit der ich mich jetzt richtig gut verstehe, doch da sie diese Woche in Mua ist, bin ich ganz allein. Es bringt echt Spaß hier zu kochen und außerdem ist es die billigste Variante, sich selbst zu versorgen und abwechslungsreicher als jeden tag nur Brot zu essen. Aber, ob ich in Deutschland täglich am Herd stehen werde, ist fraglich…

Und jetzt zum veränderten Geschmack. In Deutschland habe ich Tomaten nur ungern gegessen, Käse nur, wenn er geschmolzen auf Pizza war und mit Bananen konnte man mich jagen. Mittlerweile gehören Tomaten zu meinem Lieblingsessen und jeden Tag mit auf den Teller und das nicht in Form von Ketchup, wie ich es gerne in Deutschland bis zum Umfallen zelebriert habe. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass die Tomaten hier richtig frisch sind und auf jeden Fall viel besser schmecken, als in Deutschland.
Der Grund, warum ich hier voll auf Käse abfahre, kann aber nicht der gleiche sein, denn Käse und auch Milch sind hier schwer zu bekommen und recht teuer, was zum einen wohl an der weitverbreiteten Lactoseintoleranz der Malawier liegt und zum anderen daran, dass es hier kam Milchkühe gibt. Ich glaube eher, das liegt daran, dass Milchprodukte hier so schwer zu bekommen sind und man sie deshalb viel mehr schätzt. Und mit Käse verbinde ich auch hier hauptsächlich Pizza. Und die könnte ich gut mal wieder essen.
Und jetzt zu den Bananen. In Deutschland hatte ich eine akute Bananenintoleranz. Nicht einmal getrocknet im Müsli habe ich sie gegessen. Schon vor dem Geruch und der Konsistenz habe ich mich geekelt. Dann habe ich hier aus versehen Bananenkuchen gegessen und die Bananen nicht heraus geschmeckt. Und jeder hier behauptet, dass die Bananen in Malawi ja auch viel besser schmecken würden, als sonst wo. Und dann am Donnerstag, als wir mit Mr. Lwinga erst bei der Tischlerei und dann in der Stadt waren, hat Alina sich überreden lassen, Bananen zu kaufen. Bis heute lagen die Bananen bei uns in der Küche auf der Arbeitsplatte und Alina will sie nicht essen, weil sie genauso wenig wie ich, Bananen mag. Jetzt ist Alina für eine Woche weg und ich werfe nicht gerne Essen weg und ich weiß nicht, ob sich die Bananen eine Woche lang halten (sie sehen schon jetzt nicht mehr gut aus). Naja, und da ich ja von meinem veränderten Geschmacksinn gesprochen habe, liegt wohl nahe, dass ich eine Banane probiert habe und sie nicht ganz so abstoßend fand, wie ich gedacht habe. Tja, das wird bestimmt nicht mein Lieblingsessen, aber eine halbe Banane kann ich schon mal essen…

Und jetzt noch eine Sache, die nicht unbedingt nur was mit Verhalten oder Geschmack zu tun hat, sondern eher mit Überzeugung. Seitdem ich in Kasungu bin, bin ich Vegetarier. Ich habe zwar noch ein Mal Fisch gegessen und würde es in der gleichen Situation eventuell auch noch mal machen, denn ich wurde von einer Lehrerin hier eingeladen und hätte es als zu unhöflich gefunden, wenn ich abgelehnt hätte. Nicht jeder Malawier wurde schon mal mit einem Vegetarier konfrontiert und manchmal ist es schwer zu erklären, warum man keine Tiere isst. Ich finde es ethisch nicht korrekt, andere Lebewesen zu essen. Auch möchte ich nicht daran Schuld sein, dass andere Lebewesen getötet oder schlecht gehalten werden. Konsequenter Weise müsste ich mich also vegan ernähren, was aber in der Praxis nicht immer einfach umzusetzen ist. Hier in Malawi werden aber wohl fast alle Tiere artgerecht gehalten. Immerhin laufen die Hühner hier frei rum. Und mit frei ist hier fast komplett frei gemeint, denn wenn sie wollen, könnten sie mich sogar in unserem Haus besuchen… Uns so viele andere tierische Produkte nehmen wir hier gar nicht zu uns, wenn man mal von der Milch und den Eiern im Brot absehen.
Tja, Kreske, ich glaube, ich werde somit wohl genauso intolerant wie du. Dann können wir ja, wenn ich dich besuchen komme, gemeinsam Sambal-Olek-Brot essen :-).

Trip to Salima 30.10.2009

Freitag bin ich mit Kratzen im Hals und Schnupfen aufgewacht. Erst habe ich überlegt, den Tag im Bett zu verbringen, aber dann wollte ich den Trip mit der fünften Klasse der Demonstration School nach Salima nicht verpassen. Pünktlich um 6:30 Uhr standen Alina und ich vor der Demonstration School, zu unserer Freude parkte auch schon ein Bus auf dem Assambly-Platz. Unsere letzten Zweifel daran, ob der Ausflug wirklich stattfinden sollte, waren zerstreut. Jetzt würde es tatsächlich an den Malawi-See gehen. Mit nur 1 ½ Stunden Verspätung ging es dann, mit 82 Schülern und drei Lehrern und natürlich Alina und mir, tatsächlich los. Erst musste natürlich noch ein Gebet gesprochen werden, damit uns auch nichts passieren würde und ein paar Lehrer nutzen noch schnell die Gelegenheit mit uns in die Stadt zu fahren. Nachdem alles ausgestiegen waren, die nicht mit nach Salima wollten und ein paar Snacks gekauft worden waren, brauchten wir nur noch 4 ½ Stunden um den See zu erreichen. Zwischenzeitlich habe ich mich schon gefragt, ob der Busfahrer wirklich weiß, wo er hin soll. Die Fahrt schien kein Ende nehmen zu wollen. Aber malawische Schüler wissen sich auf einer so langen Fahr zu beschäftigen. Die ganze Zeit haben sie laut gesungen. Leider sind meine Chichewa-Kenntnisse zu schlecht um irgendetwas verstehen zu können.

Endlich am See angekommen, wurde dieser erst einmal bestaunt, weil viele Kinder noch nie da gewesen sind, und dann zu Mittag gegessen. Alina und ich hatten uns natürlich nicht genug eingepackt. Wir haben auch nicht geahnt, dass wir ein ganzes Menü hätten mitbringen sollen. Aber wir hatten schon auf der Busfahrt Chips (Kartoffeln) und Salat gekauft und gegessen, also hatten wir sowieso keinen Hunger. Danach durften die Kinder und wir dann baden gehen. Da ich meinen Schnupfen so geschickt gelegt habe, musste das für mich leider ausfallen :-(. Aber ich konnte es mir nicht nehmen lassen, mal die Zehen ins Wasser zu halten. Was mir gleich auffiel, neben den für uns untypischen Badeklamotten war, dass Mädchen und Jungen zunächst getrennt im Wasser plantschten. Zum Schluss waren die Kinder dann aber nicht mehr komplett nach Geschlechtern getrennt im Wasser. Nach einiger Zeit hatten die Lehrer beschlossen, dass genug gebadet worden war, schließlich waren wir nicht (nur) zum Spaß hier. Alle Kinder haben sich wieder angezogen und es wurde der Hafen besucht und die gerade eingelaufene Ilala betrachtet. Wir hatten sogar das Glück, dass wir kurz an Board gehen durften. Wenn Alina und ich mal Zeit und Geld haben, wollen wir auch mal mit der Ilala in See stechen.

Nachdem alle Kinder wieder eingesammelt worden waren, ging es wieder zurück nach Kasungu. Die Rückfahrt dauerte eine gefühlte Ewigkeit. Und als wir ankamen war schon halb 9. Eigentlich hätten wir zwei Stunden früher zurück sein sollen. Aber das ist eben Malawi.

Der Mond und ich

So langsam nähern wir uns mal wieder dem Vollmond. Ich merke schon die letzten Nächte, dass ich wieder schlechter schlafe. Und Donnerstag Abend ist uns etwas aufgefallen, was mich immernoch total fasziniert. Bei uns ist der Mond so hell, dass alles mitten in der Nacht Schatten wirft. Als ich gestern Abend den Küchenabfall zum Kompost bringen wollte, dachte ich, dass mir ein Hund oder Huhn folgt. Aber als ich mich umgedreht habe, habe ich nur meinen Schatten gesehen. Ich dachte erst, dass er noch vom letzten Sonnenlicht wäre, aber dafür war es eigentlich schon zu dunkel und er fiel in die falsche Richtung. Und heute haben wir das Phänomen mal genauer unter die Lupe genommen. Und wir haben tatsächlich festgestellt, dass der Mond für unsere Schatten verantwortlich ist. Es ist nicht wirklich dunkel draußen in den letzten Nächten. Und der Mond scheint meistens ungehindert direkt auf uns herab. Wolken haben wir hier ja sowieso nicht so stark wie in Norddeutschland. Freitag, als wir aus Salima wieder gekommen sind, brauchten wir auch keine Taschenlampe für den Rückweg vom Bus zum Haus. Auf jeden Fall bin ich total begeistert und fasziniert vom Mond. Ich fände ihn noch ein Wenig toller, wenn er mich schlafen lassen würde… Leider kann man das Phänomen nicht fotografieren, dafür sind unsere Fotoapparate sind stark genug. Und ein Video zu machen, ist leider auch nicht möglich.

Tischler - Kirche

(29.10.2009)

Heute morgen haben wir meinen Supervisor pünktlich von zuhause abgeholt und sind dann mit ihm zusammen ins Krankenhaus gegangen. Gestern hat seine Frau ein Baby-girl bekommen. Und Alina und ich haben die Ehre, ihr einen Namen geben zu dürfen. Bis jetzt haben wir aber noch keine Idee. Es sollte am besten ein Name sein, der mit uns verbunden werden kann. Aber er sollte nicht so „kompliziert“ wie Wibke sein. Denn außerhalb von Deutschland stellt mein Name ein großes Problem bei der Aussprache dar. Hier in Malawi heiße ich entweder Vipka, Vipik oder sonst irgendwie total verdreht. Danke Mama, für diesen internationalen Namen *JJ* Das Baby war kleiner als wir erwartet habe und das Krankenhaus voller alle, die ich schon mal besucht habe. In einem großen Saal hatten nicht alle frisch gebackenen Mütter ein Bett zur Verfügung. Viele lagen einfach mit Matratzen auf dem Fussboden. Aber auf den ersten Blick sah alles einigermaßen sauber aus. Die staatlichen Krankenhäuser hier haben wohl noch einiges an Hilfe nötig.
Vom Krankenhaus sind wir an einer Kirche vorbei zu einem Father nach Hause gegangen. Er hat eine Tischler-Schule aufgebaut, die mir Mr. Lwinga zeigen wollte. An den ersten Maschinen, die ich gesehen habe, würde ich nicht unbedingt freiwillig arbeiten. Sie sahen eher aus, wie aus dem vorletzten Jahrhundert. In der Ausbildungswerkstatt sah es dann schon besser aus und dort wurde auch gearbeitet. Ich habe mich gleich zuhause gefühlt, als ich den Dickenhobel und die Kreissäge gehört habe J. Man hätte mich gerne gleich dabehalten zum arbeiten. Aber wir wollten noch in den Heilpflanzengarten, der zum Krankenhaus der Kirche des Fathers (na, mitgekommen ?*gg*) gehört. Hier wurde uns dann einiges über die Pflanzen und ihre heilende Wirkung erzählt. Es war auch alles sehr interessant, nur leider wurde unsere Zeit knapp, weil Alina zum Unterricht ins TTC musste. Wir haben uns dann ganz schnell Kabazas geschnappt und haben uns auf den Weg gemacht. Der Rest des Tages war dann nicht mehr so spektakulär.
Ich bin tatsächlich mit meinen Planungen ein Wenig weiter gekommen und habe heute gesehen, dass es fünf statt zwei Fußbällen gibt. Und heute Abend haben wir wieder mit unserem Kohle-Kocher gekocht, nachdem mitten beim Kochen der Strom mal wieder weg war. Mittlerweile brauche ich keine fünf Minuten mehr, bis der Kocher einsatzbereit ist. Wenn ich wieder in Deutschland bin, werde ich auch nur noch mit Kohle kochen. Das bringt richtig viel Spaß.