Donnerstag, 10. September 2009

msika und Minibus

  • Hallo Sippe zuhause,
  • heute bin ich wieder recht früh aufgestanden um noch duschen zu können, bevor eventuell wieder das Wasser weg ist. Ich habe es tatsächlich auch geschafft meine Haare zu waschen. Ich konnte mich dabei zwischen heißem oder eiskaltem Wasser entscheiden, son Mittelding war leider nicht drin. Aber wenigstens gab es überhaupt genug Wasser. Morgens hatten wir wieder Chichewa und haben gelernt, wie man auf dem Markt handelt. Natürlich haben wir dann auch gleich unsere Freizeit dazu genutzt alles auf dem richtigen msika auszuprobieren. Als azungu wurden wir dann auch gleich beim Betreten des Marktes angesprochen. Jeder wollte uns seine Ware verkaufen. Nach vielem Hin und noch mehr Her haben wir tatsächlich fast alles für unser Abendessen bekommen. Wir haben wahrscheinlich total überzogene Preise bezahlt, haben dann aber schlußendlich nur circa 20 €uro fürs Essen für circa 14 Leute bezahlt. Die paar Sachen, die wir auf dem Markt nicht bekommen haben, haben wir im nahegelegenen Supermarkt im Einkaufszentrum Crossroads gekauft. Da ist alles um einiges teurer, vor allem die importierten Waren.Mittag haben wir wieder in einem take-away-Imbiss in der Stadt gegessen. Leider saß ich mal wieder an dem Tisch, an dem man am längsten auf sein Essen warten musste. Aber das Essen hat dann umso besser geschmeckt und wir sind auch richtig satt geworden. Uns ist auch mal wieder aufgefallen, dass in Malawi viel Essen weggeschmissen wird, denn viele in dem Lokal haben ihren Teller nicht leer gegessen. Aber die Portionen waren heute auch einfach zu groß.
  • Eigentlich soll man ja immer vor Sonnenuntergang zuhause sein. Das haben wir drei Marktgänger aber heute nicht geschafft. Für die Strecke vom msika zum Crossroads haben wir einen Minibus genommen. Horst hat sich ein Wenig Sorgen gemacht, dass er aus dem Bus fallen könnte, denn seine Sitzbank schien, wie auch unsere, frei beweglich im Bus zu sein. Und außerdem war die Heckklappe nur mit einem Seil vor dem Aufklappen gesichert, wie wir später festgestellt haben. Bei jedem Anfahren konnte sich die Heckklappe ein paar Zentimeter öffnen. Die Minibusse in Malawi sind ein beliebtes und viel frequentiertes Verkehrsmittel. Aber manchmal sind sie einfach nicht in bester Kondition. So hatte ein Bus bei uns heute auch mehrere große Risse in der Scheibe. Hier hatte auch Carglass nicht mehr helfen können. Aber es reicht ja auch, wenn man nur teilweise durch die Frontscheibe gucken kann.
  • So, das wars für heute. Ich vermisse euch Zuhausegebliebenen, vor allem Ove und
  • @ Mama: Ich hab gesehen, dass du mich angerufen hast. Ich hab mein Handy tagsüber nicht mit. Aber so ab 18:00 Uhr oder ein wenig später, müsste ich eigentlich erreichbar sein, wenn das Telefonnetz es so will ….

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