Samstag, 24. Oktober 2009

Kasungu mountain

Nach anfänglichen Wochenendplanunggschwierigkeiten haben wir doch noch ein paar ordentliche Tage hinbekommen.
Freitag (16.10.09) haben wir uns erst einmal allen neuen Studenten vorstellen lassen. Die Assambly hat auch dann auch nur mit 2 ½ Stunden Verspätung angefangen, wir hatten die Hoffnung schon fast aufgegeben. Somit hatten wir danach auch schon den halben Tag hinter uns gebracht. Den Rest des Tages haben wir dann ganz gemütlich hinter uns gebracht. Alina und ich sind abends noch, eingeladen von einem Japanischen Freiwilligen und einem Malawier, in den ADD-Club hier in der Nähe, gegangen. Eigentlich ist es nur ein Haus mit einem Raum, einer kleinen Bar, einem Billardtisch und einem Fernseher, in dem man sich abends noch treffen kann. Wir saßen ganz gemütlich draußen und sind dann auch recht früh wieder zurück gegangen, weil wir am Samstag ja Großes vorhatten.

Samstag (17.10.09) sind wir dann um 5 Uhr aufgestanden, haben gefrühstückt unsere Sachen gepackt und haben uns dann in Richtung Kasungu-mountain aufgemacht. Die frühe Stunde haben wir gewählt, damit wir bei moderaten Temperaturen den Berg erklimmen konnten. Die Wahl stellte sich als eine gute heraus, auch wenn Alina am Anfang noch einen Pullover übergezogen hat, weil es doch recht kühl war. In der Erwartung, dass es sowieso bald wärmer werden würde, habe ich meinen Pulli zuhause gelassen, was auch die richtige Entscheidung war, denn nach den ersten Schritten bemerkten wir, dass es doch schon warm wurde. Nach circa einer Stunde hatten wir dann den Fuß des Berges erreicht, wobei seit einem Dorf von vielen Kindern begleitet worden sind. Bis zur Bergspitze hielten jedoch nur vier Jungen durch, obwohl die alle mit einer erstaunlichen Leichtigkeit den Berg bezwangen. Und ist aufgefallen, dass der Berg kleiner wird, je dichter man ihm kommt, aber er wird leider auch immer steiler. Alina und ich haben aber die Zähne zusammengebissen und uns bis auf die Spitze vorgewagt, den Peter mussten wir unterwegs auf eigenen Wunsch zurücklassen. Nach nur 1 ½ Stunden hatten wir unser Ziel fast erreicht. Der Zugang zum wirklichen Gipfel wurde uns leider von einem Rastafari, der wohl auf dem Berg wohnt, verwehrt weil wir angezogen waren „like men“. Also heißt es für uns, wir werden das nächste Mal eine Chitenji mitnehmen, denn im Rock den Berg zu erklimmen kommt wohl für uns nicht in Frage. Ein Wenig verwirrt von dem Gerede des Rastafaris haben wir uns dann an einer Stelle ein paar Meter entfernt eine Stunde ausgeruht, bevor wir den auch nicht ganz anstrengungslosen Abstieg gewagt haben. Unterwegs haben wir natürlich den Peter wieder aufgesammelt. Den Rest des Tages haben wir gemütlich verbracht und aus eine Dusche gehofft, die wir dringend nötig hatten, wie man an meinen Beinen gesehen hat.

Leider habe ich, gerade als wir uns auf dem Berg ausgeruht haben, erfahren, dass ich Montag beim Mua-Kurs sein soll. Damit wird unsere nächste Planung mal wieder über den Haufen geworfen. Und das ist auch der Grund, warum ich mich so lange nicht melden konnte oder vom heutigen (17.10.09) Standpunkt aus, melden kann.

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