Mittwoch, 25. November 2009

Es ist geschafft (24.11.09)

Heute haben Alina und ich vormittags mit unseren Supervisorn getroffen, nachdem mehrere von uns geplante Meetings mal wieder abgesagt worden sind. Mr. Lwinga hatte tatsächlich alle Preise besorgt und dank unserer guten Vorarbeit ging es dann auch relativ zügig, unser Proposal fast fertig zu stellen. Leider fehlten noch ein paar Kleinigkeiten. Also haben wir noch ein Treffen für den frühen Nachmittag verabredet, bis zu dem wir die restlichen Preise besorgen wollten. Und wir haben auch das tatsächlich heute geschafft. Da der Principal dann zur erwarteten Zeit noch nicht in war, hatten wir auch noch genügend Zeit alles in unser Dokument einzufügen und es auszudrucken. Leider kam der Principal so spät wieder, dass Alina und ihr Supervisor nicht dabei sein konnten, als wir dem Principal unser Proposal vorgestellt haben. Aber mein Supervisor und ich haben das auch ganz gut zu zweit hinbekommen. Der Principal hat alles abgesegnet und jetzt heißt es für uns wieder warten, denn jetzt muss alles noch von unserer Organisation genehmigt werden. Das Geld für alles fällt ja leider nicht vom Himmel. Aber bin mal ganz vorsichtig zuversichtlich. Bitte drückt uns alle die Daumen, dass alles so läuft, wie wir es uns erhoffen.

Außerdem habe ich heute noch den Studenten vom „Theatre for a change“ beim Erstellen für e-mail-Adressen für den Online-exchange mit der Universität in Aberdeen, Schottland geholfen. Das war zwar ein Wenig anstrengend, doch hat auch viel Spaß gemacht. Morgen werde ich dabei noch einmal assistieren. Immerhin habe ich schon ein paar Erfahrungen mit dem Umgang mit Computern. Bei einigen Studenten hat man nämlich das Gefühl, dass sie zum ersten Mal die Möglichkeit haben, einen Computer zu benutzen. Aber solche Menschen gibt es ja auch in Deutschland, nicht wahr? Ich nenne hier mal keine Namen *gg*. Heute Nachmittag war dann auch wieder ein Treffen des „Theatre for a change“ und ich hatte wieder sehr viel Spaß. So langsam lerne ich auch immer mehr Studenten kennen und kann mir auch Namen und die dazugehörigen Gesichter merken. Und die Activities sind auch immer total lustig. So langsam wird auch die Verbindung zur HIV- und Aidsprävention hergestellt, worüber man ja auch nie genug wissen kann. Ich freu mich auf jeden Fall schon auf morgen und auf die nächste Woche.

Es ist zwar ein Bisschen schade, dass ich so wenig Sachen im Tischler-Bereich machen kann, aber auch mit den anderen Sachen bin ich gut beschäftigt. Und wenn alles mit dem Proposal klappt, bin ich ja auch hier in Kasungu bald als Tischler unterwegs.

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