Montag, 4. Januar 2010

Ketchup: die beliebteste Pampe (02.01.2010)

Ein Artikel mit der gleichen Überschrift wie dieser Blogeintrag, den meine Mutter mir in meinem Weihnachtspaket geschickt hat, mich zur Herstellung von eigenem Ketchup gebracht. Hier in Malawi ist Ketchup meistens relativ teuer, weil es importiert werden muss. Aber Tomaten kann man schon für ein paar Kwacha bekommen. Und so viele andere Zutaten braucht man auch gar nicht mehr. Leider haben wir hier weder eine Küchenwaage, noch irgendwelche anderen Gerätschaften um back- oder Kochzutaten abzumessen. Und Tomaten kauft man auch nicht nach Kilogramm, sondern nach Anzahl, bzw. Haufen. Wenn ich es schaffe, werde ich demnächst mal alles auf dem Markt fotografieren, damit ihr euch vorstellen könnt, was ich meine. Also habe ich den ganzen Kram, den ich finden konnte einfach mal nach Gefühl zusammen gemischt und dann in den Topf geschmissen. Und siehe da, es sah gar nicht so schlecht aus, oder nicht? Aus Tomatenstücken, Zwiebeln, ein Wenig Zucker und Essig wurde eine interessante Masse. Dann noch eine kleine Knoblauchzehe und Gewürznelken und alle konnte gekocht werden. Nach einer Stunde sah es dann schon echt gut aus, oder nicht?
Und ich habe alle durch ein Sieb gematscht. Man konnte tatsächlich erkennen, dass es Ketchup sein sollte und da es schon lange auch danach roch, hat es mich auch nicht gewundert, dass es auch tatsächlich danach geschmeckt hat. Leider habe ich jetzt keine Tomaten mehr, ansonsten würde ich noch viiiel mehr machen. Ketchup kann man ja bekanntlich zu Allem essen.
Zwischenzeitlich hatte ich auch mal wieder mehrfach Besuch in der Küche, der mich das erste Mal ziemlich erschreckt hat und so aussah.

1 Kommentar:

  1. Gleich einfangen und ab in den Kochtopf, ach ne, Du bist ja Vegetarier! Dann eben Ketchup, das sieht gar nicht so schlecht aus. Üb mal schön,damit Du uns nachher auch damit verwöhnen kannst.
    M

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