Da ich gerade in letzter Zeit ziemlich schreibfaul gewesen bin, will ich mal versuchen heute euch auf den neusesten Stand zu setzen.
Es ist einiges passiert... Ich habe es tatsaechlich geschafft, jeden Tag im Buero des Principals zu sein, naja auf jeden Fall bei der Sekretaerin. Montag und freitag habe ich den Principal leider nich antreffen koennen. Am Montag habe ich zwar eine halbe Stunde gewartet und er war auch da, aber gerade als ich an die Reihe gekommen bin, ist er durch die Hintertuer seines Zimmers verschwunden. Tja, Pech gehabt. Aber am Dienstag war ich dann erfolgreich und konnte auch das College-Auto "vorbuchen" fuer Freitag um Material in Lilongwe besorgen zu koennen. Danach war ich mit Alina und Lilli zusammen in der Demonstration School und habe mir die neunen Studenten bei ihren ersten Versuchen zu unterrichten angeguckt. Bei einigen sah es schon ganz gut aus, andere benoetigen doch noch sehr viel Zeit.
Bis Freitag war ich dann mit diesem und jenem beschaeftigt. Ich weiss gerade gar nicht genau, was ich alles so getrieben habe...
Freitag morgen sollte es dann auf grosse Fahrt gehen. Wie das hier so oft passiert, sind wir mit 1 1/2 Stunden Verspaetung losgekommen. Wir haben dann auch fast alles in Lilongwe geschafft, was wir uns vorgenommen haben und wir konnten noch Alinas Eltern vom Flughafen abholen, weil sie zufaellig auch Freitag angekommen sind. Da alles etwas laenger gedauert hat, als erwartet, sind wir erst im Dunklen wieder zuhause angekommen. Viel wurde dann nicht mehr getan. Das Fliegen und besonders die Fahrt im Pickup waren dann doch ziemlich anstrengend fuer die ganze Familie.
Am Samstag haben wir dann den Markt unsicher gemacht und uns mal wieder bei den Second-hand-Sachen und den traditionellen Stoffen ausgetobt. Und am Abend ist mers. Mwanyongo, Alinas Supervisor, kurz zu besuch gekommen. Lamge konnte sie nicht bleiben, weil ihr mann mit Malaria im Bett lag.
Am Sonntag waren wir dann 4 Stunden in der Kirche. Die Erfahrung war ziemlich interessant und hat sich von allen Kirchenbesuchen, die ich vorher in meinem Leben gemacht habe, was zugegeben nicht viele waren, sehr stark unterschieden hat. Und ich habe wieder sehr deutlich gemerkt, dass ich nicht an Gott glaube und wohl in der nahen Zukunft damit anfange werde. Abends wurden dann die Haare von Lea, Kira und Birgit geplated und jetzt sehen sie aus wie real malawian.
Ja und nun zu heute. Ich war wieder vergebens beim Principal und jetzt bin ich gerade dabei den Carpentry-Club fuer die Demo vorzubereiten.
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