Tja, da bin ich wieder. Und jetzt möchte ich euch ein Bisschen von meinem Trip erzählen…
Vorletzte Woche Samstag (8. Mai) – puh, ist das lange her – haben wir uns auf den Weg gemacht. Vom College ging es in die Stadt, dann nach Mzuzu und von da aus nach Nkhata Bay. In unserer angestammten Lodge haben wir es uns erst einmal gemütlich gemacht. Bis Mzuzu war ich mit Peter alleine, ab dort hat Jona unsere kleine Gruppe komplettiert. Bis zum Montagabend haben sind wir immer zwischen Lodge und Stadt in Nkhata Bay hin und her gependelt. Unser Tagesprogramm bestand hauptsächlich aus Faulenzen, Essen und Baden. Am Abend des 10. Mai haben wir dann die Ilala bestiegen. Da wir recht früh waren, konnten wir noch mit ansehen, wie das Schiff beladen wurde. Um Geld zu sparen, sind wir nur 2nd Class gefahren. Wir haben also die Nacht mit vielen Malawiern im engen Schiffsbauch verbracht. Aber ich konnte trotzdem schlafen, denn hier in Malawi kann ich mittlerweile überall schlafen, egal wie wenig Platz es gibt und wie ungemütlich es ist. Nach Mitternacht sind wir dann auf Chizumulu angekommen. Empfangen wurden wir vom Lodgebesitzer, der uns dann das Gelände gezeigt hat. Im Stockdunklen haben wir dann unser Zelt aufgebaut und ich war dann recht schnell auch in meinem Schlafsack verschwunden.
Bis Donnerstag waren wir dann auf der Insel. Die meiste Zeit haben wir am Strand oder im Wasser verbracht. Aber wir haben auch einen lagen Spaziergang gemacht, wobei wir die Insel fast umrundet haben. Leider mussten wir durch über mannshohes Gras mit seltsamen Wiederhaken laufen, was weniger angenehm war. Aber wir haben es überlebt, auch wenn ich jetzt immer noch kleine Wiederhaken in meinen Klamotten finde, die mir in die Haut pieken. Ein Highlight war für mich auch das Cliffjumping, auch wenn ich zwischenzeitlich nicht sicher war, ob ich wirklich springen sollte. Mein größtes Problem bestand daran, dass ich mich nicht richtig abdrücken konnte und dass ich ohne Brille auch gar nicht wirklich sehen konnte, wohin ich denn springe. Tja und unten haben viele Steine auf mich gewartet. Aber auch das ist gut gegangen.
Am Donnerstagmorgen sollte es dann mit einem lokal Segelboot weiter mach Likoma gehen. Aus morgens wurde dann früher Mittag. Und unsere erste Fahrt hat uns dann auch erst nur in die Nachbarbucht geführt. Dort mussten wir dann 1 ½ Stunden darauf warten, dass sich der Wind ändert. So hieß auf jeden Fall die offizielle Version. Wir glauben eher, dass gewartet worden ist, bis genug Menschen mitfahren wollten. Als es dann endlich los ging, knallte die Sonne ganz schön vom Himmel und da das Boot sich nicht besonders schnell bewegt hat, haben wir schon mit einem schweren Sonnenstich gerechnet. Aber gegen unsere Erwartungen hat sich der Wind irgendwann doch dazu entschlossen kräftig in unsere Segel zu blasen und wir waren nach knapp einer Stunde auf Likoma. Seekrank ist von uns niemand geworden, aber eine Malawierin war nicht mal mehr ansprechbar, so schlecht ging es ihr.
Likoma ist um einiges größer als Chizumulu. Dort haben wir in einer gemütlichen Backpacker-Lodge gewohnt, wo wir neben faulenzen und schwimmen dann auch noch schnorcheln waren uns ins Dorf gegangen sind. An einem Tag hatten wir Besuch von kleinen Kindern, die bei uns saßen und mit denen wir gemalt haben.
Am Samstag (15. Mai) haben wir dann unsere Zelte auf Likoma abgebrochen und sind mit unseren PeaceCorps-Freiwilligen-Freunden und dem lodgeeigenen Pickup ins Dorf gefahren. Dort haben wir ein Rettungsboot der Ilala bestiegen und sind zur Ilala gefahren worden. Dort mussten wir natürlich wieder lange warten, biss alle Sachen ab- und eingeladen waren. Aber relativ pünktlich ging die Fahrt zurück nach Chizumulu und von dort nach Nkhata Bay dann los. Peter und ich haben uns diesmal für die erste Klasse entschieden, als dekadenten Abschluss für meine dekadente Woche. Außerdem hatten wir so viel mehr Platz und konnten ausnahmsweise mal im Liegen schlafen.
Gegen Mitternacht wurde es aber ziemlich kalt und wir mussten einen Schlafsack herausholen. Gegen 2 Uhr morgens sind wir dann in unserem Zielhafen angekommen. Wir hatten Glück, denn wir wurden mit einem Auto zur Backpackerlodge gefahren, wo wir noch 2 ½ Stunden geschlafen haben, bevor der erste Minibus nach Mzuzu gehfahren ist und wir uns auf den Weg nach Hause nach Kasungu machen konnten.
Ja, jetzt bin ich wieder zuhause…
Vorletzte Woche Samstag (8. Mai) – puh, ist das lange her – haben wir uns auf den Weg gemacht. Vom College ging es in die Stadt, dann nach Mzuzu und von da aus nach Nkhata Bay. In unserer angestammten Lodge haben wir es uns erst einmal gemütlich gemacht. Bis Mzuzu war ich mit Peter alleine, ab dort hat Jona unsere kleine Gruppe komplettiert. Bis zum Montagabend haben sind wir immer zwischen Lodge und Stadt in Nkhata Bay hin und her gependelt. Unser Tagesprogramm bestand hauptsächlich aus Faulenzen, Essen und Baden. Am Abend des 10. Mai haben wir dann die Ilala bestiegen. Da wir recht früh waren, konnten wir noch mit ansehen, wie das Schiff beladen wurde. Um Geld zu sparen, sind wir nur 2nd Class gefahren. Wir haben also die Nacht mit vielen Malawiern im engen Schiffsbauch verbracht. Aber ich konnte trotzdem schlafen, denn hier in Malawi kann ich mittlerweile überall schlafen, egal wie wenig Platz es gibt und wie ungemütlich es ist. Nach Mitternacht sind wir dann auf Chizumulu angekommen. Empfangen wurden wir vom Lodgebesitzer, der uns dann das Gelände gezeigt hat. Im Stockdunklen haben wir dann unser Zelt aufgebaut und ich war dann recht schnell auch in meinem Schlafsack verschwunden.
Bis Donnerstag waren wir dann auf der Insel. Die meiste Zeit haben wir am Strand oder im Wasser verbracht. Aber wir haben auch einen lagen Spaziergang gemacht, wobei wir die Insel fast umrundet haben. Leider mussten wir durch über mannshohes Gras mit seltsamen Wiederhaken laufen, was weniger angenehm war. Aber wir haben es überlebt, auch wenn ich jetzt immer noch kleine Wiederhaken in meinen Klamotten finde, die mir in die Haut pieken. Ein Highlight war für mich auch das Cliffjumping, auch wenn ich zwischenzeitlich nicht sicher war, ob ich wirklich springen sollte. Mein größtes Problem bestand daran, dass ich mich nicht richtig abdrücken konnte und dass ich ohne Brille auch gar nicht wirklich sehen konnte, wohin ich denn springe. Tja und unten haben viele Steine auf mich gewartet. Aber auch das ist gut gegangen.
Am Donnerstagmorgen sollte es dann mit einem lokal Segelboot weiter mach Likoma gehen. Aus morgens wurde dann früher Mittag. Und unsere erste Fahrt hat uns dann auch erst nur in die Nachbarbucht geführt. Dort mussten wir dann 1 ½ Stunden darauf warten, dass sich der Wind ändert. So hieß auf jeden Fall die offizielle Version. Wir glauben eher, dass gewartet worden ist, bis genug Menschen mitfahren wollten. Als es dann endlich los ging, knallte die Sonne ganz schön vom Himmel und da das Boot sich nicht besonders schnell bewegt hat, haben wir schon mit einem schweren Sonnenstich gerechnet. Aber gegen unsere Erwartungen hat sich der Wind irgendwann doch dazu entschlossen kräftig in unsere Segel zu blasen und wir waren nach knapp einer Stunde auf Likoma. Seekrank ist von uns niemand geworden, aber eine Malawierin war nicht mal mehr ansprechbar, so schlecht ging es ihr.
Likoma ist um einiges größer als Chizumulu. Dort haben wir in einer gemütlichen Backpacker-Lodge gewohnt, wo wir neben faulenzen und schwimmen dann auch noch schnorcheln waren uns ins Dorf gegangen sind. An einem Tag hatten wir Besuch von kleinen Kindern, die bei uns saßen und mit denen wir gemalt haben.
Am Samstag (15. Mai) haben wir dann unsere Zelte auf Likoma abgebrochen und sind mit unseren PeaceCorps-Freiwilligen-Freunden und dem lodgeeigenen Pickup ins Dorf gefahren. Dort haben wir ein Rettungsboot der Ilala bestiegen und sind zur Ilala gefahren worden. Dort mussten wir natürlich wieder lange warten, biss alle Sachen ab- und eingeladen waren. Aber relativ pünktlich ging die Fahrt zurück nach Chizumulu und von dort nach Nkhata Bay dann los. Peter und ich haben uns diesmal für die erste Klasse entschieden, als dekadenten Abschluss für meine dekadente Woche. Außerdem hatten wir so viel mehr Platz und konnten ausnahmsweise mal im Liegen schlafen.
Gegen Mitternacht wurde es aber ziemlich kalt und wir mussten einen Schlafsack herausholen. Gegen 2 Uhr morgens sind wir dann in unserem Zielhafen angekommen. Wir hatten Glück, denn wir wurden mit einem Auto zur Backpackerlodge gefahren, wo wir noch 2 ½ Stunden geschlafen haben, bevor der erste Minibus nach Mzuzu gehfahren ist und wir uns auf den Weg nach Hause nach Kasungu machen konnten.
Ja, jetzt bin ich wieder zuhause…
Fotos gibt es spaeter...
Liebe Wibke, ich abe mich sehr über diesen Post gefreut, vor allem natürlich auch wieder darüber, dass Du so viel Schönes erlebt und dann auch noch gu überstanden hast.
AntwortenLöschenLiebe Grüße, M