Donnerstag, 28. Mai 2009

Lesung im OLG

Gestern hatte ich meinen vorvorletzten Arbeitstag, der mir mal wieder sehr viel Spaß gebracht hat. Jedoch konnte ich doch schon sehr merken, dass das Ende meiner Ausbildung naht und ich manchmal ein Wenig die Motivation vermissen lasse. Aber dies geschieht nicht aus dem Grund, das mir die Arbeit keinen Spaß mehr machen würde, sondern, dass ich nicht immer ganz ernsthaft bei der Sache bin und ich auch viel Zeit verbringe, mich mit anderen Menschen über das Leben auszutauschen.
Nach der Arbeit habe ich es tatsächlich gestern geschafft, meine Zeichnung mal meinem Chef vorzulegen. Und wie zu erwarten war, war er voll und ganz mit meiner Leistung zu frieden. Mir ist doch ein Stein vom Herzen gefallen, auch wenn ich auch vorher schon mit dem Ergebnis zu frieden war.

Viel Zeit blieb mir danach nicht um zu verschnaufen. Im Eiltempo habe ich das Reinigungs- und Speisungsprogramm durchgezogen um dann mal wieder überpünktlich von meiner Mutter zu einer Autorenlesung im Oberlandesgericht Schleswig abgeholt zu werden. Dieses Mal gab es Jan Christophersen mit seinem Debütroman „Schneetage“. An der Kasse kam ich überraschender Weise als Inhaber eines Schülerausweises kostenlos, aber keineswegs umsonst, wie sich bei der Lesung für mich heraus stellte, zu meiner Eintrittskarte. Der junge, leider nicht so attraktiver Autor wie bei der letzten von mir besuchten Lesung, hat wunderbar aus seinem Roman vorgelesen und einiges dazu erzählt. Dieser Umstand veranlasste uns dazu, seinen Roman zu erstehen und ihn auch mit einer Widmung versehen zu lassen.
Nach dem gelungenen Vortrag besuchten wir noch einen Schnellimbiss meines Vertrauens um danach uns endlich der wohlverdienten Nachtruhe hinzugeben.

Heute habe ich meinen letzten regulären Schultag abgesessen und freue mich nun darauf, dass Wiebke heute Abend wieder tolle Fotos machen wird. Und deshalb muss ich mich jetzt auch mal um ein paar Dinge kümmern.

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