Freitag bin ich mit Kratzen im Hals und Schnupfen aufgewacht. Erst habe ich überlegt, den Tag im Bett zu verbringen, aber dann wollte ich den Trip mit der fünften Klasse der Demonstration School nach Salima nicht verpassen. Pünktlich um 6:30 Uhr standen Alina und ich vor der Demonstration School, zu unserer Freude parkte auch schon ein Bus auf dem Assambly-Platz. Unsere letzten Zweifel daran, ob der Ausflug wirklich stattfinden sollte, waren zerstreut. Jetzt würde es tatsächlich an den Malawi-See gehen. Mit nur 1 ½ Stunden Verspätung ging es dann, mit 82 Schülern und drei Lehrern und natürlich Alina und mir, tatsächlich los. Erst musste natürlich noch ein Gebet gesprochen werden, damit uns auch nichts passieren würde und ein paar Lehrer nutzen noch schnell die Gelegenheit mit uns in die Stadt zu fahren. Nachdem alles ausgestiegen waren, die nicht mit nach Salima wollten und ein paar Snacks gekauft worden waren, brauchten wir nur noch 4 ½ Stunden um den See zu erreichen.
Zwischenzeitlich habe ich mich schon gefragt, ob der Busfahrer wirklich weiß, wo er hin soll. Die Fahrt schien kein Ende nehmen zu wollen. Aber malawische Schüler wissen sich auf einer so langen Fahr zu beschäftigen. Die ganze Zeit haben sie laut gesungen. Leider sind meine Chichewa-Kenntnisse zu schlecht um irgendetwas verstehen zu können.
Endlich am See angekommen, wurde dieser erst einmal bestaunt, weil viele Kinder noch nie da gewesen sind, und dann zu Mittag gegessen. Alina und ich hatten uns natürlich nicht genug eingepackt. Wir haben auch nicht geahnt, dass wir ein ganzes Menü hätten mitbringen sollen. Aber wir hatten schon auf der Busfahrt Chips (Kartoffeln) und Salat gekauft und gegessen, also hatten wir sowieso keinen Hunger. Danach durften die Kinder und wir dann baden gehen.
Da ich meinen Schnupfen so geschickt gelegt habe, musste das für mich leider ausfallen :-(. Aber ich konnte es mir nicht nehmen lassen, mal die Zehen ins Wasser zu halten. Was mir gleich auffiel, neben den für uns untypischen Badeklamotten war, dass Mädchen und Jungen zunächst getrennt im Wasser plantschten. Zum Schluss waren die Kinder dann aber nicht mehr komplett nach Geschlechtern getrennt im Wasser. Nach einiger Zeit hatten die Lehrer beschlossen, dass genug gebadet worden war, schließlich waren wir nicht (nur) zum Spaß hier. Alle Kinder haben sich wieder angezogen und es wurde der Hafen besucht und die gerade eingelaufene Ilala betrachtet. Wir hatten sogar das Glück, dass wir kurz an Board gehen durften. Wenn Alina und ich mal Zeit und Geld haben, wollen wir auch mal mit der Ilala in See stechen.

Nachdem alle Kinder wieder eingesammelt worden waren, ging es wieder zurück nach Kasungu. Die Rückfahrt dauerte eine gefühlte Ewigkeit. Und als wir ankamen war schon halb 9. Eigentlich hätten wir zwei Stunden früher zurück sein sollen. Aber das ist eben Malawi.
Endlich am See angekommen, wurde dieser erst einmal bestaunt, weil viele Kinder noch nie da gewesen sind, und dann zu Mittag gegessen. Alina und ich hatten uns natürlich nicht genug eingepackt. Wir haben auch nicht geahnt, dass wir ein ganzes Menü hätten mitbringen sollen. Aber wir hatten schon auf der Busfahrt Chips (Kartoffeln) und Salat gekauft und gegessen, also hatten wir sowieso keinen Hunger. Danach durften die Kinder und wir dann baden gehen.
Nachdem alle Kinder wieder eingesammelt worden waren, ging es wieder zurück nach Kasungu. Die Rückfahrt dauerte eine gefühlte Ewigkeit. Und als wir ankamen war schon halb 9. Eigentlich hätten wir zwei Stunden früher zurück sein sollen. Aber das ist eben Malawi.
und wie war das mit Viechern im See? Er sieht jedenfalls am Ufer recht flach aus. Mein Physiotherapeut erzählte gestern, dass es in Damp mal eine gruselige Angelegenheit mit Neunaugen gegeben hat, die sich bei den Badenden angedockt haben. U.a. hatte ein kleiner Junge ein etwa einen halben Meter langes Vieh am Bauch hängen. Ob der noch mal irgendwo ins Wasser gehen mochte? M.
AntwortenLöschenAlso, ich habe Bilharziose-Schnecken gesammelt *g*. Nein, ernsthaft, da gab es wohl nicht viele Viecher an der Stelle. Und wenn, dann nehme ich eben die Chemie-Tabletten, wenn ich wieder in Deutschland bin.
AntwortenLöschen