Montag, 16. August 2010

...und tschuess

So, ich bin wieder da und habe es auch tatsaechlich in den Computerraum geschafft, wenn jetzt noch das Internet und der Computer mitspielen bekommt ihr schoene neue Blogeintraege. Auf die Fotos muesst ihr aber noch ein Bisschen warten, pepani...

Nachdem die Farewellparty das erste Mal aus verschiedenen Gründen verschoben werden musste, konnte sie am neuen Termin tatsächlich stattfinden. Schon am Tag vorher liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Es wurde gekocht, gebacken und geplant.

Am großen Tag mussten dann noch die letzten Vorbereitungen getroffen werden, die durch eine Hochzeit, die am selben Tag in der Hall stattgefunden hat, ein Bisschen verzögert worden sind. So war es auch nicht verwunderlich, dass der Zeitplan nicht eingehalten werden konnte. Am eigentlichen Beginn der Feier wurden noch die Tische gedeckt, die Hall dekoriert und dass Essen vorbereitet. Lilli hat schon am Tag vorher mitgeholfen, an dem ich durch andere Arbeiten verhindert war. Ich sollte mir noch ein paar kaputte labortische angucken und so weit es ging, schon reparieren. Aber da ich dann am Feiertag pünktlich erschienen bin, konnte ich dann auch noch ein Wenig helfen.

Mit circa 2 ½ Stunden Verspätung konnten dann die Festivitäten beginnen. Natürlich wurden am Anfang wieder alle begrüßt. Außer uns drei deutschen Freiwilligen, sollte noch zwei norwegische Freiwillige, ein deutscher Entwicklungshelfer und sieben Lecturer des Colleges verabschiedet werden.

Später wurden Reden gehalten und dann gab es natürlich noch die Presentation of Gifts. Wir europäischen das College Verlassenden haben natürlich auch etwas besorgt. Dank unseres Entwicklungshelfers konnten wir eine Uhr mit dem neuen College Logo und einer Kachel mit Logo, unseren Landesflaggen und unseren Namen überreichen. Wir deutschen haben dann auch noch Streuselkuchen und Amerikaner backen lassen und ausgeteilt und ganz viel Werbung für die Bäckerei gemacht, in der Peter hier arbeitet. Die Malawier lieben süße Sachen und habe sich riesig über Peters Backkünste gefreut.

Wir haben natürlich auch Abschiedsgeschenke bekommen. Endlich haben wir die ersehnte Tasse mit dem neuen Logo des Colleges bekommen und noch einen schönen Malawi-Chintenje.

Als alle glücklich wieder auf ihren Plätzen saßen, wurde gegessen. Es gab Reis, Soße und das Fleisch von der Ziege des Entwicklungshelfers, die leider nicht mit nach Deutschland kann. Obwohl der Sohn anfangs kaum erwarten konnte, dass das Tier geschlachtet wird, war er jetzt doch ein Wenig traurig, vor allem als Papa noch mal nachgefragt hat.

Nachdem alle satt waren, wurde nur noch getanzt. Bis 2 Uhr konnten wir das Tanzbein schwingen. Die Atmosphäre war ziemlich gut und nachdem natürlich der Principal mit seiner Frau die Tanzfläche eröffnet hatte, wurde sie von vielen gestürmt. Es war schön, sich so von vielen verabschieden zu können. Und mir ist ziemlich klar geworden, dass ich bald wieder in Deutschland bin.

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