Montag, 16. August 2010

Unverstaendliches

-- ohne Kommentar --


In einem fremden Land, in einer fremden Kultur, begegnen einem viele neue Sachen. Nicht alles versteht man auf Anhieb und mancher Sinn hinter einer Handlung bleibt einem für immer unergründlich.

So trug es sich zu, dass zwei kleine deutsche Freiwillige auf den Weg in die Stadt gemacht haben um Produkte für das tägliche Leben zu kaufen. Dabei kamen sie in der nahe gelegenen Stadt an vielen verschieden Läden vorbei. Mal gingen sie in den einen, mal in den anderen. Doch nicht nur Geschäft mit Artikeln für den Täglichen Gebrauch zogen an ihnen vorbei, nein auch andere Etablissements. Vor einem Geldinstitut wurde ihre Neugier von einem Einheimischen erweckt. Dieser war damit beschäftigt, Wasser mit einem dafür vorgesehenen Schlauch auf der Straße zu verteilen. Die kleinen Freiwilligen beobachteten die Person interessiert und konnten es sich nicht verkneifen, zu fragen, was hier vor sich gehe und welcher Sinn hinter dieser Tätigkeit stecke. Die Antwort war einfach: „Fumbi!“. Leider reichten die Sprachkenntnisse der Fragensteller nicht aus, um diese Antwort zu verstehen, also sind sie weiter ihres Weges gegangen. Im nächsten Geschäft haben sie einen Mitarbeiter nach der Bedeutung gefragt und herausgefunden, dass es sich um Staub handelt.

Also versucht ein Banangestellter den Staub vor der Bank wegzuwaschen bzw. zu befeuchten, damit a) nicht so viel Staub in die Bank getragen wird oder

b) die Bankbesucher nicht so staubig werden, wenn sie aus dem Auto steigen?

Und das passiert in einer Stadt, die dafür berüchtigt ist, dass sie oft unter Wassermangel leidet. Ich muss nicht erwähnen, dass wir gerade an dem Tag kein Wasser hatten und es am nächsten Tag erst gegen Nachmittag wieder gekommen ist. Also, warum muss dann auch noch Wasser verschwendet werden?

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